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Sony: Der Gaming-Boom hält im Weihnachtsquartal an

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Gaming-Boom bei Sony hält an und sorgt für ein hervorragendes Weihnachtsquartal. Anleger honorieren, dass aber auch abseits der PlayStation steigende Gewinne verzeichnet wurden. Die Sony-Aktie legt rund neun Prozent zu.

Insgesamt stieg der Konzernumsatz im Weihnachtsquartal um neun Prozent auf knapp 2,7 Billionen Yen (21,3 Milliarden Euro), wie Sony am Mittwoch mitteilte. Beim Gewinn gab es einen Sprung von 62 Prozent auf rund 372 Milliarden Yen.

Zudem hob Sony nach dem starken Abschneiden die Prognosen für das noch bis Ende März laufende Geschäftsjahr an. Jetzt erwarten die Japaner einen Gewinn von 940 Milliarden Yen bei Umsätzen von 8,8 Billionen Yen. Zuvor war das Management von 700 Milliarden Yen Gewinn und 8,5 Billionen Yen Umsatz ausgegangen.

Hervorragende Geschäfte im Corona-Gaming-Boom

Von der zum Weihnachtsgeschäft erschienenen neuen Konsole Playstation 5 verkaufte Sony 4,5 Millionen Geräte. Die Nachfrage war so hoch, dass die Playstation 5 kaum zu bekommen war. Zugleich legten der Spieleabsatz und Online-Dienste rund um die Playstation zu. Der Bereich steigerte den Umsatz um 40 Prozent auf 883 Milliarden Yen (6,59 Milliarden Euro) und den operativen Gewinn um 50 Prozent auf 80 Milliarden Yen.

Neben den Einzelverkäufen der Konsole sind das Gaming-Abo PlayStation Plus und der Dienst PlayStation Now hervorzuheben. Beim Plus-Abo, das neun Euro im Monat kostet, verzeichnete Sony einen Anstieg der Abonnenten von 38,8 im Vorjahresquartal auf nun 47,4 Millionen. Hier erwirtschaftet Sony seine saftige Gewinnmarge, denn laut Management wird aktuell die PlayStation 5 noch mit einem Verlust verkauft.

Abseits der PlayStation ebenfalls solide

Ebenso profitierte der japanische Elektronik-Riese im vergangenen Quartal von der Nachfrage nach teureren Fernsehgeräten – und in den Hollywood-Studios halfen TV-Produktionen über die Kinoflaute hinweg.

Im Geschäft mit Filmen und TV-Sendungen machte Sony zwar weniger Umsatz angesichts der geschlossenen Kinos. Doch dadurch fielen auch die Marketing-Kosten für Kinostarts weg. Und in der Pandemie stiegen die Lizenzerlöse im TV-Geschäft und die Heimvideo-Verkäufe. Dadurch sprang der operative Gewinn der Sparte von 5,4 auf 22,2 Milliarden Yen hoch – auch wenn der Umsatz um ein fast Fünftel absackte.

Der Elektronik-Bereich profitierte vom Verkauf teurerer Fernsehgeräte und Kameras, während die Stückzahlen zurückgingen. Sony hatte das Angebot auf Premium-Geräte ausgerichtet. So steigerte die Sparte ihren operativen Gewinn um fast ein Drittel auf rund 106 Milliarden Yen, während der Umsatz mit 649 Milliarden Yen unverändert blieb. Der seit Jahren schwächelnde Absatz von Sony-Smartphones sank weiter.

Das Geschäft mit Kamera-Sensoren für Smartphones anderer Anbieter, das in den vergangenen Jahren zu einer tragenden Säule für Sony wurde, lief unterdessen mäßig. Sony setzte weniger Sensoren bei niedrigeren Stückpreisen ab - rechnet aber mit einer Besserung.

Das macht die Aktie von Sony

Im deutschen Handel ging es für die Aktie von Sony -2,89% nach den besser als erwarteten Zahlen kräftig nach oben. In der Spitze notierte das Papier 8,6 Prozent im Plus auf 90,29 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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