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Spritpreise von 2 Euro – da freuen sich nur Shell-Aktionäre

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Ölpreise steigen weiter und haben zuletzt fast ein neues Siebenjahreshoch erreicht. Die steigenden Rohstoffpreise machen sich nun auch beim Tanken bemerkbar – einzelne Hochleistungskraftstoffe haben sogar schon die 2-Euro-Marke geknackt.

Die Erholung der Weltwirtschaft sorgt für eine weiter steigende Ölnachfrage, während das Angebot der OPEC-Staaten nur sehr langsam ausgeweitet wird. Hinzukommt der stark gestiegene Preis für Gas und Kohle, denn Erdöl kann teilweise als Ersatz für andere Energieträger verwendet werden kann.

An den Zapfsäulen macht sich zudem der stärkere Dollar bemerkbar und beim Diesel kommt hinzu, dass im Herbst auch die steigende Heizölnachfrage den Preis treibt. Außerdem hat sich der Treibstoff aufgrund des CO2-Preises von 25 Euro je Tonne, der seit Jahresbeginn bezahlt werden muss, verteuert.

Politik will aktiv werden

Um die Folgen der steigenden Ölpreise an den Zapfsäulen abzufedern, hat Verkehrsminister Andreas Scheuer den Finanzminister Olaf Scholz aufgefordert, für den Fall weiter heftig steigender Energie- und Kraftstoffpreise kurzfristig wirksame Gegenmaßnahmen vorzubereiten. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen müssten dann finanziell entlastet werden, schreibt Scheuer in einem Brief an Scholz.

Scheuer hatte bereits eine "Spritpreisbremse" gefordert. In dem Schreiben an Scholz heißt es, der Bund profitiere von steigenden Energie- und Kraftstoffpreisen als Nebeneffekt über steigende Einnahmen aus der Mehrwertsteuer. "Daher sollten wir finanzielle Spielräume für Entlastungen auch für die vielen Menschen nutzen, die aktuell auf ihr Auto für den täglichen Weg zur Arbeit angewiesen sind."

Profiteure sind die Shell-Aktionäre

Von den steigenden Preisen profitiert natürlich auch die Aktie von Royal Dutch Shell in erheblichem Umfang. Das britisch-niederländische Unternehmen wird in diesem Jahr üppige Nettogewinne erzielen. Im vergangenen Monat legte die Shell-Aktie -3,38% über zwanzig Prozent zu.

Mit Material von dpaAFX.
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