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Stahl-Aktien: Schwache Preise setzen Branche unter Druck

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Im schwachen Gesamtmarkt haben Rohstoffwerte am Montag europaweit besonders unter Druck gestanden. Der Stoxx Europe 600 -0,36% Basic Resources -1,91% tauchte auf das tiefste Niveau seit Februar ab, während sich Dax -0,33% und EuroStoxx 50 -0,07% auf dem Stand von Juli wiederfanden. Auch die Papiere der europäischen Stahlproduzenten konnten sich dieser Bewegung nicht entziehen.

"Die Metallpreise starten schwach in die neue Handelswoche", schrieb der Commerzbank-Rohstoffexpertte Daniel Briesemann in seinem Morgenkommentar. "Belastet werden die Metallpreise durch den festen US-Dollar." Dieser profitiere von der Erwartung der Anleger, dass die US-Notenbank in dieser Woche Signale für eine Rückführung der Anleihekäufe (Tapering) senden und sie im November dann beschließen wird, so Briesemann.

Evergrande-Krise belastet 

Auch die Krise des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande und eine mögliche Ausweitung auf andere Branchen sieht er als Belastungsfaktor. "Der Bausektor ist einer der größten Nachfrager nach Industriemetallen wie Kupfer und Aluminium sowie nach Stahl", schrieb der Commerzbank-Experte.

Das machen die Stahl-Aktien

Die Papiere von thyssenkrupp +0,02%, ArcelorMittal -1,74% und Klöckner & Co verloren zum Wochenauftakt jeweils mehr als fünf Prozent. Die Aktie von Klöckner & Co -1,68% fiel dabei unter die bei Tradern viel beachtete 200-Tage-Linie, die aktuell bei 10,32 Euro verläuft und generierte damit ein Verkaufssignal. 

Zwölf-Monats-Chart Klöckner & Co (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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