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Stahl-Aktien: Stahlharte Zeiten

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Corona verschärft die Lage am Stahlmarkt. ThyssenKrupp und Salzgitter suchen Lösungen.

Die Coronakrise sorgt weltweit für die schlimmste Rezession seit Jahrzehnten. Vor allem für die Stahlbranche, die sich bereits im Vorfeld in der Krise befand, kommt diese zur Unzeit. Die Aktien von ThyssenKrupp und Salzgitter sind abgestürzt. Bei der Lösung der Probleme wollen die beiden Konzerne aber unterschiedliche Wege gehen.

So hat ThyssenKrupp seine radikale Neuausrichtung präsentiert. Ein Überblick: Der Werkstoffhandel und das Geschäft mit Industrie- und Automobilkomponenten sollen im Konzern verbleiben. Hier sieht ThyssenKrupp gutes Potenzial, das man aus eigener Kraft heben will.

Beim Stahl und im Marineschiffbau soll dagegen eine Konsolidierung geprüft werden. Zuletzt haben die Werften Lürssen und German Naval Yards bereits eine Partnerschaft vereinbart –durchaus denkbar, dass ThyssenKrupp hier noch einsteigt. Doch auch eine internationale Lösung ist möglich. Beim Stahl dagegen soll nach dem Scheitern der Tata-Fusion ein neuer Anlauf für einen Zusammenschluss genommen werden. Als potenzielle Partner gelten internationale Rivalen wie Baosteel aus China oder SSAB aus Schweden, aber auch ein deutscher Champion mit Salzgitter und den Saarhütten wird vor allem von den Gewerkschaften immer wieder thematisiert. 

ThyssenKrupp will sich außerdem von weiteren Geschäften mit einem Umsatz von sechs Milliarden Euro trennen, für die der Konzern keine „nachhaltige Perspektive“ sieht. So stehen etwa der Anlagenbau, das italienische Edelstahlwerk in Terni sowie die Geschäfte mit Antriebslösungen sowie Federn und Stabilisatoren zur Disposition. Die Bereiche Infrastructure, Grobblech und Battery Solutions sollen verkauft oder geschlossen werden. Im vergangenen Jahr hatten diese einen negativen Cashflow von rund 400 Millionen Euro verursacht. 

Maximilian Völkl

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