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Starke Oracle-Zahlen – Wo bleibt der Impuls für SAP?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Homeoffice-Trend hat dem Oracle im vergangenen Quartal angekurbelt. Die US-Tech-Aktie kann daraufhin kräftig anziehen. SAP profitiert von dem starken Zahlenwerk der Konkurrenz jedoch nicht, denn Anleger haben wichtigeres im Blick.

In den drei Monaten bis Ende August kletterte der Nettogewinn von Oracle im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar. Die Erlöse wuchsen angetrieben vom Cloud-Geschäft um zwei Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar. Oracle-Vorstandschefin Safra Catz sprach von einem "fantastischen" Vierteljahr, weil die Geschäfte besser liefen als von Finanzexperten erwartet.

Auch der Ausblick auf das zweite Geschäftsquartal sei bei Oracle ein wenig besser als gedacht, schrieb Jefferies-Analyst Brent Thill. Im Vorquartal nicht abgeschlossene Deals bei Lizenzsoftware seien nachgeholt worden und die Kosteneinschnitte hätten der operativen Marge Auftrieb gegeben.

Und genau bei der Marge tut sich SAP seit Jahren wegen des Ausbaus des noch nicht so rentablen Cloudgeschäfts schwer, wieder zu alter Stärke zurückzukehren. Der neue Vorstandschef Christian Klein will aber den bereits von seinem Vorgänger Bill McDermott vorgelegten Plan in die Tat umsetzen, die operative Marge in den kommenden Jahren wieder deutlich über die 30-Prozent-Marke zu hieven.

Das machen die Aktien von Oracle und SAP

Während die Oracle-Aktie +0,38% am Donnerstagabend nachbörslich um bis zu 5,5 Prozent stieg, blieben positive Effekte für die SAP-Aktie +0,41% am Freitag aus. Das SAP-Papier verlor zuletzt um 0,6 Prozent auf 135,18 Euro. Das dürfte wohl auch damit zusammenhängen, dass die Anleger in Frankfurt bei Technologiewerten abwartend nach New York blicken.

Laut Marktanalyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets bleibt die Situation bei den US-Technologiewerten wacklig. Sie hatten ihre Rekordrally zuletzt mit einer herben Korrektur beendet und waren damit richtungweisend für die Stimmung an den Börsen weltweit geworden.

Ein Tief vom vergangenen Freitag hatte der Nasdaq 100 +0,25% am Vortag letztlich behauptet. Es sei daher sehr interessant, ob dieses nochmals in Gefahr gerät. "Es dürfte in den kommenden Stunden zu einem finalen Showdown zwischen Bullen und Bären kommen", so der Experte.

Mit Material von dpaAFX.
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