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Steinhoff: Es gibt wieder Neuigkeiten

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Ebenfalls nach einem Bilanzskandal ebenfalls in die Krise gerutscht, ist der Möbelhändler Steinhoff. Auch Jahre nach dem Skandal kämpft Steinhoff mit den Nachwehen – wie die jetzt veröffentlichten Jahreszahlen zeigen.

Der kriselnde Handelskonzern hat das vergangene Geschäftsjahr 2018/19 mit einem Milliardenverlust abgeschlossen. Per Ende September 2019 stand unter dem Strich ein Minus von 1,6 Milliarden Euro. Im Vorjahr war ein Fehlbetrag von 1,25 Milliarden Euro angefallen. Der Umsatz im fortgeführten Geschäft nahm um 5 Prozent auf knapp 12 Milliarden Euro zu.

Steinhoff war hierzulande vor allem durch die Möbelkette Poco bekannt. Seine Poco-Anteile hat er inzwischen an seinen Konkurrenten XXXLutz verkauft. Ein Bilanzskandal hatte Steinhoff zuvor schwer erschüttert. Mit den juristischen Nachwehen kämpft der Konzern bis heute, was unter anderem auch zu der verspäteten Vorlage der Jahreszahlen führte.

Nachdem Steinhoff im vergangenen Jahr zunächst die Finanzen neu aufgestellt hat, steht nun weiter die juristische Aufarbeitung im Vordergrund. Als dritten Schritt des Sanierungsprozesses soll der Konzern weiter umgebaut und sowohl Schulden als auch Finanzierungskosten gesenkt werden.

Einen Ausblick auf das neue Geschäftsjahr gab Steinhoff wegen der Corona-Pandemie nicht. Die Bedingungen für den Handel seien jedoch weiter problematisch. Zwar gebe es die ersten Lockerungen in den Ländern, in denen Steinhoff tätig sei, jedoch variierten diese von Land zu Land. Dabei seien die Geschäfte besser angelaufen, als erwartet und profitierten vom Nachholbedarf der Kunden. Die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung hänge jedoch vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie sowie dem wirtschaftlichen Umfeld ab. Insgesamt werde die Pandemie jedoch erhebliche negative Auswirkungen auf die Geschäftszahlen haben, hieß es.

Das macht die Aktie von Steinhoff

Anleger – oder wohl eher Spekulanten – reagierten enttäuscht auf die vorgelegten Jahreszahlen und die Aussagen zur Corona-Krise. Die Steinhoff-Aktie rutschte zeitweise rund 26 Prozent nach unten. Dann erholte sich das Papier jedoch etwas und lag zuletzt noch 13 Prozent im Minus bei 0,05 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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