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S&T: Das nächste Short-Opfer

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Am Dienstagabend krachte die Aktie von S&T kräftig nach unten – und am Mittwoch geht der Abverkauf weiter. Der Grund ist eine Short-Empfehlung einer britischen Analystenfirma. In einer ersten Reaktion hat der IT-Dienstleister S&T seine Jahresprognose bestätigt.

Das dritte Quartal sei mit Blick auf Umsatz und Gewinn "sehr gut" verlaufen, teilte das Unternehmen noch am Dienstagabend mit. Beide Größen seien aus eigener Kraft gesteigert worden. "Daher ist S&T auf gutem Weg, die veröffentliche Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zu erreichen oder zu übertreffen." Anfang Mai hatte das Unternehmen einen Umsatz von 1,15 Milliarden Euro und einen Gewinn von mindestens 115 Millionen Euro avisiert.

Man versuche derzeit, den Bericht und die Details hinter der Empfehlung zu erhalten, um dazu Stellung nehmen zu können. "Nach Erhalt des Berichts wird die S&T AG kurzfristig und detailliert auf alle möglichen Bedenken eingehen und diese auf transparente Weise klären."

Zuspruch von Warburg-Analyst

Warburg Research hat S&T nach dem negativen Bericht und der Bestätigung der Jahresziele durch den IT-Dienstleister auf "Buy" belassen. Das Kursziel lautet weiterhin 27,50 Euro. Analyst Malte Schaumann geht in seiner am Mittwoch vorliegenden Studie weiterhin von einer möglichen Anhebung der Jahresziele mit dem anstehenden Bericht für das dritte Quartal aus.

Das macht die Aktie von S&T

Trotz bestätigter Jahresprognose ist es für die Aktien von S&T -0,96% am Mittwoch weiter deutlich abwärts gegangen. Die Papiere des IT-Dienstleisters, der sich nach Analystenkritik zu diesem Schritt entschloss, sackten um gut 13 Prozent auf einen neuerlichen Tiefststand seit März. Alleine in zwei Tagen brachen die Papiere damit um fast 20 Prozent ein. Die Anleger bleiben nervös, nachdem eine Attacke auf Grenke erst Mitte des Monats zu einer Kurshalbierung geführt hatte.

Mit Material von dpaAFX.
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