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TAG Immobilien: Krisenrobuste Aktie auf Mehrjahreshoch

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Steigende Mieten und verschwindend geringe Mietausfälle in der Corona-Krise treiben die Aktien von TAG Immobilien weiter an. Nach einem soliden ersten Halbjahr ist nun sogar eine Anhebung der Jahresprognose möglich.

Die Corona-Pandemie trifft deutsche Wohnungskonzerne im Vergleich zu anderen Branchen kaum, auch wenn viele von ihnen während der Krise auf Kündigungen infolge von Zahlungsschwierigkeiten sowie auf Mieterhöhungen verzichten. Bis Ende Juni hätten nur etwa 0,1 Prozent der Wohnungsmieter wegen Covid-19 ihre Miete nicht bezahlen können, teilte TAG Immobilien bei Vorlage der Halbjahreszahlen mit.

Die Kaltmieten kletterten in den ersten sechs Monaten um 1,5 Prozent auf 159,7 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (FFO1) von TAG Immobilien erhöhte sich um rund acht Prozent auf 86,5 Millionen Euro. Das Konzernergebnis reduzierte sich allerdings wegen eines geringeren Bewertungsgewinns um rund neun Prozent auf 212,8 Millionen Euro.

Den Ausblick auf das laufende Jahr bestätigte TAG Immobilien. Die für Immobilienunternehmen wichtige operative Kenngröße FFO1 (Funds from Operations) soll 2020 laut der aktuellen Prognose wie bereits bekannt auf 168 bis 170 Millionen Euro zulegen. Allerdings ist eine Anhebung der Prognose im weiteren Jahresverlauf möglich, wie der MDAX-Konzern mitteilte.

Das macht die Aktie von TAG Immobilien

Am Aktienmarkt kam die in Aussicht gestellte Erhöhung des Gewinnziels gut an. Die Aktie von TAG Immobilien +0,23% legte im frühen Handel um gut 5 Prozent zu und kletterte auf den höchsten Stand seit 2002. Die Kursverluste im Zuge des Corona-Crashs Mitte März sind bereits wieder Geschichte, das Papier konnte seit Anfang des Jahres deutlich zulegen.

Ob das Unternehmen die Prognosen im weiteren Jahresverlauf tatsächlich erhöht, hänge vom Zeitpunkt des Abschlusses früherer Zukäufe ab, merkte Analyst Andreas Remke von der Baader Bank an. Seine Schätzung der Ergebnisgröße Funds from Operations (FFO) liege bereits leicht über der bisherigen Prognosespanne der Immobiliengruppe.

Mit Material von dpaAFX.
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