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Takkt: SDAX-Konzern leidet unter Homeoffice-Regelung

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Beim Büromöbelhändler Takkt sind die Geschäfte im Schlussquartal 2020 deutlich in Schwung gekommen, doch bleibt der Vorstand vorsichtig. Wegen der Verlängerung der Lockdowns in vielen Regionen sei mit einem herausfordernden ersten Quartal zu rechnen, teilte das im Nebenwerteindex SDax -0,70% notierte Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart mit. Im Jahresverlauf sollte sich die Geschäftsentwicklung bei Takkt aber spürbar bessern, hieß es weiter.

"Der weitere Verlauf der Pandemie, die Fortschritte bei den Impfungen sowie Zeitpunkt und Umfang der Lockerungen werden einen erheblichen Einfluss auf das laufende Geschäftsjahr haben", hieß es in der Mitteilung.

Die Zurückhaltung des Vorstands mit Blick auf das laufende erste Quartal liegt auch an der Vergleichsbasis. Denn Takkt muss sich aktuell mit einem Vorjahreszeitraum messen, in dem die Pandemie für den Büromöbelhändler bis Mitte März noch keine Rolle spielte. Richtig erfasst wurden die Stuttgarter von der Wucht der Krise erst Anfang des zweiten Quartals. 

Trotz einer Belebung zu Jahresende brockte die Pandemie den Schwaben auf Sicht von zwölf Monaten einen erheblichen Umsatzknick ein. Zwar profitierte der Konzern von der guten Nachfrage nach Produkten für das Büro daheim, doch litt das Geschäft mit Ausstattung für Messen und Konferenzen. Konzernweit sackten die Erlöse nach vorläufigen Berechnungen im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf rund 1,07 Milliarden Euro ab. Damit schnitt der Konzern aber etwas über seinen Prognosen ab.

Dividendenzahlung geplant

Auch wenn der Umsatz im vergangenen Jahr niedriger ausfiel, will Takkt für das Geschäftsjahr 2020 eine üppige Dividende von 1,10 Euro je Aktie ausschütten. Darin enthalten ist die Basisdividende in Höhe von 0,55 Euro aus dem Vorjahr. Der Vorschlag steht allerdings unter dem Vorbehalt, dass sich die negativen Auswirkungen der Pandemie in den kommenden Wochen nicht deutlich verstärken.

Das macht die Takkt-Aktie

Das Takkt-Papier +2,14% zog im frühen Handel um fast 4 Prozent an, fiel dann aber wieder zurück und notierte zuletzt rund drei Prozent im Plus. Allerdings hat sich das Papier vom Corona-Crash an den Börsen im Frühjahr 2020 noch immer nicht vollständig erholt. Bis zum Hoch bei 12,84 Euro aus dem vergangenen Februar fehlen noch rund 14 Prozent.

Sechs-Monats-Chart Takkt (in Euro)
Mit Material von dpaAFX.
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