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TeamViewer: Darum steht die Aktie am MDAX-Ende

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Software-Anbieter TeamViewer hat im abgelaufenen Quartal wegen deutlich gestiegener Kosten nur noch halb so viel verdient wie ein Jahr zuvor. Der Nettogewinn lag zwischen April und Ende Juni bei 14,7 Millionen Euro, wie das MDAX +0,63%-Unternehmen am Dienstag in Göppingen mitteilte. Vor einem Jahr hatte der auf Fernwartungs- und Videokonferenz-Software spezialisierte Konzern noch 30,3 Millionen Euro verdient - damals hatte TeamViewer von einer starken Sondernachfrage nach Homeoffice-Lösungen in der Corona-Krise profitiert.

Seitdem hat TeamViewer viel Geld ins Wachstum gesteckt, was sich im abgelaufenen Quartal unter anderem in höheren Kosten für Vertrieb, Marketing und Entwicklung niederschlug. Unter anderem war das Unternehmen einen kostspieligen Sponsoring-Vertrag mit dem Fußballclub Manchester United eingegangen, der sich negativ auf die Jahresziele auswirkte und Anlegern die Stimmung verdarb.

Die Abonnentenzahl stieg bis Ende des zweiten Quartals auf 623.000. Das waren 20.000 mehr als drei Monate zuvor. Die bereits bekannten vorläufigen Eckdaten zu Umsatz, den in Rechnung gestellten Beträgen (Billings) sowie zum operativen Gewinn bestätigte TeamViewer wie auch die Jahresprognose.

Die Hoffnung auf ein besseres zweites Halbjahr teilen zwar auch einige Analysten, Stacy Pollard von JPMorgan etwa sieht den Tiefpunkt für das Unternehmen erreicht. Die Anleger überzeugte dies am Dienstag aber nicht, Händler sahen in all dem vorerst kein Trostpflaster.

Spätestens seit dem Frühjahr spiegeln sich die Zweifel von Anlegern aber auch verstärkt im Kurs wieder. Am Dienstag verliert die TeamViewer-Aktie weitere gut vier Prozent und notiert damit am Ende der MDAX-Tagesrange. Seit dem Jahreshoch von 49,64 Euro haben die TeamViewer-Anteilsscheine nun schon 45 Prozent an Wert eingebüßt, seit dem Rekord vor einem Jahr von 54,86 Euro sogar schon die Hälfte. Allmählich rückt nun das Niveau aus der Zeit vor der Pandemie ins Rampenlicht - mit einem Tief von 21,38 Euro kurz nach dem Börsengang im Jahr 2019.  (Mit Material von dpa-AFX)

12-Monats-Chart TeamViewer (in Euro, Xetra)
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