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Teamviewer: Das reicht einfach nicht

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Stabilisierung der Teamviewer-Aktie nach den Personalentscheidungen an der Führungsspitze hielt nicht lange an. Nach Abstufungen durch gleich zwei Analysten sinkt das MDAX-Papier am Dienstag auf ein neues Rekordtief.

Beim unter Druck stehenden Softwareanbieter verlässt Finanzchef Stefan Gaiser das Unternehmen mit Ablauf seines Vertrags 2022. Vorstandschef Oliver Steil darf dagegen bleiben. Sein Vertrag wurde bis Oktober 2024 verlängert. Ob das reicht, müsse sich erst noch zeigen, sagte ein Händler, denn Teamviewer müsse mit Blick auf die Margen und den Verkauf seiner Produkte zurück in die Spur finden.

Und genau hier sind die Analysten nicht überzeugt: Am Dienstag hat die Privatbank Berenberg die Teamviewer-Aktie von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 40,00 auf 16,50 Euro gekappt. Nachdem der Spezialist für Fernwartungssoftware die Margenerwartungen gesenkt und einen düsteren Ausblick gegeben habe, sind die Analysten von den Margenaussichten nach 2021 weniger überzeugt.

Neben Berenberg haben auch die Analysten von Exane BNP Paribas die Einstufung der Teamviewer-Aktien von "Buy" auf "Hold" abgestuft. Der Wettbewerb wird härter und die Wachstumsaussichten trüber.

Positiv sehen die Analysten dagegen den Vorstandsumbau. Damit habe der Software-Konzern die Möglichkeit, das nach der Gewinnwarnung verlorene Vertrauen der Investoren wieder aufzubauen, schrieb Warburg Research. Die Experten von JPMorgan meinten, die jüngsten Entscheidungen ließen darauf schließen, dass das Unternehmen es ernst damit meint, wieder auf Kurs zu kommen.

Das macht die Aktie von Teamviewer

Der bloße Wille wieder auf Kurs zu kommen reicht den Anlegern jedoch nicht. Die Aktien von Teamviewer +4,29% kommen aus dem Keller derzeit nicht heraus. Am Dienstag rutschten sie auf ein Rekordtief mit 13,23 Euro und notierten zuletzt mit 13,34 Euro rund 3,2 Prozent tiefer als am Vortag.

Mit Material von dpaAFX.
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