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TeamViewer: Vorstand ist auf der Suche

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach der Übernahme von Ubimax sieht sich Teamviewer in der Lage, weitere Zukäufe in dreistelliger Millionenhöhe zu tätigen. Zusätzliche Übernahmen schließt das Management explizit nicht aus – sondern setzt eher auf das daraus resultierende Wachstum.

"Wir investieren signifikant in eigene Entwicklung. Ich will aber nicht ausschließen, dass wir im nächsten Jahr die eine oder andere Akquisition angehen, um unsere Plattform an den Rändern zu erweitern", sagte Konzernchef Oliver Steil im Interview mit der "Börsen-Zeitung".

Kleinere Übernahmen könnten dabei laut dem Finanzchef Stefan Gaiser auch gestemmt werden, ohne die Verschuldungsquote wieder zu steigern. Grund sei die starke Entwicklung des Mittelzuflusses in den vergangenen Monaten. "Wir hatten zum Börsengang einen Verschuldungsgrad in Höhe des vierfachen operativen Gewinns. Bis Ende 2020 wollten wir das zügig zurückführen, auf das Zweifache", sagte er.

Spielraum: 400 Millionen Euro

Falls sich größere Übernahmeziele auftun, wäre es möglich, dass auch ein Anstieg der Verschuldung auf das 3- bis 3,5-fache des operativen Gewinns abgefedert werden kann. Auf Basis dieser Angaben errechnet sich ein Spielraum von knapp 400 Millionen Euro für Übernahmen.

"Es hängt natürlich auch immer von der Profitabilität des Zielobjekts ab", sagte er. Da die Investoren aber das margenstarke Geschäft von Teamviewer schätzen, werde es bei Übernahmen auch immer darauf ankommen, diese nicht zu stark zu belasten.

Vorstandschef Steil verwies hier auf das Beispiel Ubimax. "Das ist eine Transaktion in einer Größenordnung im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, die bei unseren langfristigen Investoren sehr gut verstanden und gut aufgenommen wurde, weil sie das Wachstumspotenzial dahinter sehen", sagte er.

Das macht die Aktie von Teamviewer

Bei den Anlegern ist die Teamviewer-Aktie -1,64% allerdings seit der Ankündigung der Übernahme Mitte Juli nicht mehr ganz so gefragt wie davor – seitdem sackte der Kurs um rund 15 Prozent ab. Neben dem Zukauf belastete den Kurs auch eine weitere Platzierung des früheren Eigentümers Permira und das langsamere Wachstum. Auf Jahressicht gehört die Aktie mit einem Anstieg um rund ein Drittel aber immer noch zu den stärksten deutschen Titeln.

Mit Material von dpaAFX.
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