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Teamviewer-Zahlen: Anleger hätten sich mehr erhofft

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Teamviewer profitierte auch im zweiten Quartal von der Corona-Pandemie – doch die Nachfrage normalisiert sich. Auch das Management rechnet nicht mehr mit unerwarteten Sprüngen und tastet die Prognose nicht an. Das enttäuscht.

Teamviewer hatte bereits mitgeteilt, dass die in Rechnung gestellten Umsätze zwischen April und Ende Juni um 45 Prozent auf 105,9 Millionen Euro geklettert waren – darin bezieht das Unternehmen künftige Umsätze aus abgeschlossenen Verträgen ein, um die Nachfrage besser darstellen zu können.

Das operative Ergebnis stieg im vergangenen Quartal um 60 Prozent auf 57,3 Millionen Euro, der Gewinn unterm Strich um 58 Prozent auf 30,3 Millionen Euro.

Vor allem in der Region Amerika konnte Teamviewer viele Verträge abschließen, insgesamt legte die Kundenzahl von gut 514.000 Ende des ersten Quartals auf nun 534.000. Teamviewer will jedoch vor allem bei Großkunden mit mehr als 10.000 Euro Vertragsvolumen wachsen, die Zahl solcher Kunden stieg nun auf 1457. Vor einem Jahr waren es nur 518.

Allerdings war das Neugeschäft im ersten Quartal noch deutlich stärker gewachsen. Auch im April war die Nachfrage noch hoch, normalisierte sich dann aber laut früheren Aussagen wieder.

Prognose bestätigt

Die Jahresprognose bestätigte das Management ohne Berücksichtigung der Ubimax-Übernahme, die noch im laufenden Quartal abgeschlossen werden soll. Mit dem zugekauften Unternehmen aus Bremen will Teamviewer seine Position bei sogenannten Augmented-Reality-Anwendungen stärken. Teamviewer lässt sich den Zukauf 136,5 Millionen Euro kosten.

Das macht die Aktie von Teamviewer

Die Teamviewer-Aktie +2,72% lag im vorbörslichen Handel rund zweieinhalb Prozent im Plus. Nach Eröffnung hin es jedoch deutlich um 3,4 Prozent nach unten. Händler begründeten die Kursverluste mit Gewinnmitnahmen und einer leichten Enttäuschung aufgrund einer nicht angehobenen Prognose – hier wurde scheinbar mehr erwartet.

Dennoch gehört die Teamviewer-Aktie zu den Gewinnern in der Corona-Krise. Seit Ende 2019 steht ein Anstieg von rund der Hälfte zu Buche. Zwischenzeitlich war das Papier bis auf 54,86 Euro gestiegen, doch die Mitte Juli veröffentlichten Eckdaten zu den Vertragsschlüssen enttäuschten etwas. Zudem will Teamviewer für den Zukauf von Ubimax neue Aktien ausgeben.

Mit Material von dpaAFX.
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