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Telekom: Analysten sagen kaufen – Chart sagt verkaufen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Trotz einer Hochstufung durch Analysten durchbricht die Aktie der Deutschen Telekom im vorbörslichen Handel einen wichtigen Indikator. Ein charttechnisches Verkaufssignal!

Die Privatbank Berenberg hat am Montag die Aktien der Deutschen Telekom +1,88% von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 17,70 Euro angehoben. Eine Fortsetzung des jüngsten Kursanstiegs um weitere 20 Prozent sei zwar schwierig, aber doch möglich, schrieb Analyst Usman Ghazi. Voraussetzung hierfür sei Optimismus mit Blick auf den Wachstumsmarkt USA – gepaart mit einer Reduzierung der Risiken, die mit den Glasfaseranschlüssen für Haushalte auf dem Heimatmarkt verbunden seien.

Bereits vergangene Woche hat das Analysehaus Jefferies die Telekom-Aktie der Deutschen Telekom von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 17,20 Euro erhöht. Angesichts der soliden operativen Trends, vor allem in Deutschland, sei das Rumpfgeschäft der Telekom – ohne T-Mobile US – derzeit an der Börse sehr günstig bewertet, begründete Analyst Ulrich Rathe sein neues Anlagevotum vergangenen Dienstag. Die Hochstufung begründete er vor allem mit dem Deutschland-Geschäft, aber auch mit dem gestiegenen Wert der Beteiligung an den US-Mobilfunk-Aktivitäten.

Das macht die Aktie der Deutschen Telekom

Trotz der positiven Analysten-Kommentare ist die Aktie der Deutschen Telekom seit Dienstag unter Druck geraten und hat einen neuen kurzfristigen Abwärtstrend ausgebildet. Dieser Trend wird nun durch den Bruch der 200-Tage-Linie bei aktuell 14,48 Euro bestätigt. Denn im unsicheren Marktumfeld geht es für die Telekom-Aktie im vorbörslichen Handel bis auf 14,20 Euro nach unten.

Durchbricht der Kurs die 200-Tage-Linie, die in diesem Fall eine Unterstützungslinie darstellt, von oben nach unten, dann heißt es verkaufen. Der Kurs dürfte weiter fallen. Zuletzt hat sich das DAX-Papier zwar wieder etwas erholt, doch vorbörslich steht noch immer ein Minus von 1,1 Prozent zu Buche.

Mit Material von dpaAFX.
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