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Tencent: Mit Blut und Cannabis nach Europa

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Mit Gewalt will Tencent in die westlichen Märkte. Deswegen kaufen die Chinesen mehrere europäische Spieleentwickler mit auffällig brutalen Spielen im Portfolio. Zuletzt hat sich der Konzern für 260 Millionen Dollar eine Mehrheitsbeteiligung bei Bohemia Interactive aus Tschechien gesichert. Die Aktie erholt sich und gewinnt gestern im US-Handel zwei Prozent.

Mit der Beteiligung bei den Tschechen bekommt Tencent Zugriff auf Spiele, die so in China nicht veröffentlicht werden dürfen. DayZ und ArmA sind blutige Games, die teils auch Drogen wie Cannabis thematisieren. Zuvor hat der Tech-Riese für 201 Millionen Dollar Funcom aus Finnland übernommen – mit Spielen aus dem Conan-der-Barbar-Universum.

Sogar in eine deutsche Videospielschmiede investiert Tencent. Der Konzern besitzt eine Minderheitsbeteiligung beim Berliner Entwicklerstudio Yager. Durch diese Investitionen schließt der Mobile-Game-Primus konsequent seine Angebotslücken bei PC- und Konsolenspielen mit Themen für das westliche Publikum.

Die bei jeder Akquisition lauter werdenden Bedenken, die Chinesen wollten die Spiele zensieren und anderweitig Einfluss ausüben kontert Tencent. Die Chefs der Unternehmen, in die der Konzern investiert, könnten bestätigen, dass sich nicht in die Spiele-Entwicklung oder Geschäftsführung außerhalb Chinas eingemischt wird.

Thobias Quaß

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