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Tesla: Ist da noch Luft nach oben?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach einer beeindruckenden Kursrallye steht die Tesla-Aktie kurz vor einem neuen Allzeithoch. Von der Corona-Krise und den dramatischen Folgen für die Automobilindustrie lassen sich Anleger nicht beeindrucken. Die Aktie hat sich seit dem März-Tief fast verdreifacht – ist da noch Luft nach oben?

Sicherlich haben sich auch die Aktien der deutschen Autobauer BMW +0,47%, Daimler -0,36% und Volkswagen -0,02% vom Schlimmsten erholt, notieren aber immer noch zwischen sechseinhalb und zwölfeinhalb Prozent unter dem Vorkrisenniveau.

So richtig Schwung nahm die Tesla-Aktie aber erst vergangenen Oktober au. Damals überraschten die Kalifornier mit einem Quartalsgewinn. Viele Experten hatten ihnen dies angesichts der hohen Kosten für die Expansion so nicht zugetraut. Zuletzt feierte das Unternehmen dann mit dem dritten Quartalsgewinn in Folge seine bislang längste Strecke der Profitabilität seit der Gründung im Jahr 2003.

Mittlerweile traut offenbar nicht nur die eingeschworene Fan-Gemeinde Tesla und dem umtriebigen Konzernchef und Großaktionär Elon Musk fast alles zu. Jeder Kursrücksetzer zieht Investoren an. Seit der Überraschung vergangenen Oktober hat sich der Kurs fast vervierfacht. Tesla bringt es auf Basis des US-Schlusskurses mittlerweile auf eine Marktkapitalisierung von 176 Milliarden Dollar.

Damit kommt der US-Autobauer in etwa auf den Börsenwert der deutschen Konkurrenten BMW, Daimler und Volkswagen – in Summe wohlgemerkt. In den vergangenen Wochen war Tesla auch schon mal ein paar Milliarden Euro mehr wert als die drei Hersteller aus Deutschland zusammengerechnet, da deren Kurse stärker unter dem Corona-Crash gelitten haben.

Analysten sehen kaum noch Luft nach oben

Analysten kamen dem rasanten Kursanstieg derweil zuletzt kaum hinterher. Lediglich 4 von 37 Experten sehen noch Luft nach oben. Allerdings haben auch noch längst nicht alle ihre Erwartungen an die jüngsten Quartalszahlen sowie das Abebben der Corona-Krise angepasst.

Mit Blick auf die Ende April vorgelegten Zahlen für das erste Quartal betont Mark Delaney, dass diese das gute mittelfristige Gewinnpotenzial von Tesla verdeutlichten. Für Ryan Brinkman von JPMorgan +1,21%, der Tesla schon länger eher pessimistisch beäugt, ist in den Aktienkurs derweil schon zu viel Positives eingepreist. Er hebt unter anderem hervor, dass das Unternehmen zuletzt auch wegen staatlicher Förderung besser abgeschnitten habe als gedacht.

Mit Material von dpaAFX.
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