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Tesla: Schwere Kost für Anleger

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Tesla-Anleger müssen am Dienstag gleich zwei Nachrichten verdauen, die ordentlich auf den Kurs drücken: Zum einen die Ausgabe neuer Tesla-Aktien – zum anderen die Partnerschaft der Rivalen General Motors und Nikola.

Tesla hat sich mit der Ausgabe neuer Aktien einen großen Batzen frisches Geld bei Anlegern besorgt. Der Konzern von Starunternehmer Elon Musk gab am Dienstag den Vollzug einer Kapitalerhöhung im Volumen von 5,0 Milliarden Dollar bekannt.

Tesla verfolgt ehrgeizige Wachstumsziele und investiert kräftig in diverse Projekte wie den Bau seines ersten europäischen Werks in Grünheide bei Berlin. Entsprechend hoch ist der Mittelbedarf des Unternehmens aus dem kalifornischen Palo Alto. Mit der Kapitalerhöhung nutzte Tesla eine monatelange Rekordrally an der Börse aus.

Neben der Kapitalerhöhung lastet die frisch geschmiedete strategische Partnerschaft der Tesla-Rivalen General Motors und Nikola auf der Aktie. GM erhält Aktien im Wert von rund 2 Milliarden Dollar an Nikola und wird so mit 11 Prozent beteiligt, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten.

Im Gegenzug bekommt Nikola von GM Unterstützung im Konkurrenzkampf mit dem Elektroauto-Pionier Tesla. GM soll Nikolas mit Spannung erwarteten Pick-up-Truck Badger fertigen, der sowohl mit Elektro- als auch mit Brennstoffzellenantrieb auf den Markt kommen soll.

"Eine bessere Partnerschaft könnte man sich nicht erträumen", schwärmte Nikola-Chef Trevor Milton. Sein Unternehmen aus Phoenix im US-Bundesstaat Arizona mischt seit Mitte des Jahres die Börse auf und sorgt dort mit ambitionierten Wachstumsplänen für Euphorie.

Das macht die Aktie von Tesla

Während die Aktien von General Motors -0,82% und Nikola +6,53% im frühen US-Handel kräftig zulegten, stürzte die Tesla-Aktie weiter ab. Zu Eröffnung lagen die Tesla-Aktien +2,78% über 20 Prozent im Minus. Zuletzt haben sich die Papiere etwas erholt und notierten nur noch 13 Prozent schwächer auf 362 Dollar.

Mit Material von dpaAFX.
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