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Tesla vs. Volkswagen: Das Rennen beim E-Auto

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Volkswagen sieht sich in der Lage die große Konkurrenz aus den USA bei der Elektromobilität unter Druck zu setzen. Die optimistischen Aussagen zum Produktionsziel bei E-Autos haben die Volkswagen-Aktien am Montag angetrieben.

Volkswagen-Betriebsratschef Bernd Osterloh hatte in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" gesagt, der Bau von E-Autos komme schneller voran als geplant. "Wenn Tesla drei Fabriken aufbaut, in denen man zwischen 300.000 und 500.000 Autos bauen kann, dann reden wir von einer Stückzahl zwischen 900.000 und 1,5 Millionen". "Das wollen wir 2023 auch erreichen, wahrscheinlich schon früher".

Wenn Volkswagen in der E-Auto-Produktion den US-Rivalen Tesla überhole, sei das gut für die Stimmung und dürfte auch leicht positiv auf die Aktien wirken, sagte ein Händler.

IG-Metall ebenfalls optimistisch

Die deutsche Autoindustrie muss sich nach Worten des IG-Metall-Vorsitzenden Jörg Hofmann beim Bau von Elektroautos nicht vor Tesla verstecken. "Tesla muss uns nicht zeigen, wie Elektroautos gehen", sagte Hofmann der FAZ. "Während Tesla hochsubventioniert seine Fabrik in Brandenburg gerade erst baut, wird 200 Kilometer südlich im Zwickauer VW -Werk bereits E-Mobilität produziert, in deutlich höheren Stückzahlen."

Die deutsche Autoindustrie sei in der Lage, nächstes Jahr 1,5 Millionen Elektrofahrzeuge zu produzieren. "Die interessante Frage ist: Unter welchen Bedingungen wird Tesla produzieren? Wie wir es in Deutschland kennen, oder endet die Demokratie am Werkstor - weil keine Mitbestimmung und keine Tarifverträge geduldet werden, weil Menschen unter prekären Bedingungen arbeiten, in Polen und Rumänien eingekauft werden?"

Das macht die Aktie von Volkswagen

Die Volkswagen-Vorzüge -2,28% hatten sich von ihrem Corona-Krisentief im März bei unter 80 Euro bis Anfang Juni bis auf mehr als 155 Euro fast wieder verdoppelt. In den vergangenen Wochen bewegten sie sich allerdings überwiegend seitwärts im Bereich 140 Euro. Nach den optimistischen Tönen von Osterloh geht es im frühen Handel mit den VW-Aktien um 2,7 Prozent auf 146,75 Euro nach oben.

Das macht die Aktie von Tesla

Anders die Tesla-Aktien -0,28%, die von einem Rekord zum nächsten gejagt waren, zuletzt aber im Zuge des Kurs-Einbruchs an der Nasdaq ebenfalls deutlich unter Druck geraten waren. Zudem wird Tesla nicht in den Aktienindex S&P 500.

Tesla hat im Juli zum vierten Mal in Folge einen Quartalsgewinn hingelegt und damit die letzte Voraussetzung für eine Aufnahme in den Index erfüllt. Doch beim Aufstieg in den Index wurden dem Unternehmen der Online-Modehändler Etsy, der Halbleiterhersteller Teradyne und der Medizintechnologiehersteller Catalent vorgezogen.

Mit Material von dpaAFX.
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