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Thyssenkrupp: Ein ordentlicher Preis

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

DAX, MDAX und SDAX rauschen am Freitag nach unten – die Aktien von Thyssenkrupp haben dennoch vorbörslich Gewinne eingefahren. Der Grund ist der nun endlich realisierte Verkauf der Aufzugsparte.

Der Essener Industrie- und Stahlkonzern veräußert seine Sparte vollständig für 17,2 Milliarden Euro an ein Konsortium rund um die Finanzinvestoren Advent und Cinven. Mit im Boot ist auch der Ruhrkonzern RAG.

Den Vollzug des Verkaufs erwartet Thyssenkrupp +11,93% bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres am 30. September. Mit Bedenken der Kartellbehörden rechnen die Essener nicht. Die neuen Eigentümer verfügten über ein hohes Maß an Erfahrung darin, Unternehmen auf einen profitablen Wachstumskurs zu führen, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns. Einzelheiten will der Vorstand am Freitag erläutern.

Die IG Metall hat nach eigenen Angaben mit den künftigen Eigentümern eine Standort- und Beschäftigungssicherung vereinbart. Sie laufe mindestens bis zum 31. März 2027. Während dieser siebenjährigen Laufzeit seien betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen, alle bestehenden Standorte in Deutschland blieben mit ihren wesentlichen Funktionen erhalten und sollten gestärkt werden.

Klärungsbedarf, wie Umstrukturierung weitergehen soll

Thyssenkrupp will nach der Entscheidung für den Verkauf seiner Aufzugssparte bis Mai klären, wie es mit den anderen Unternehmensteilen weitergehen soll. Dann solle entschieden werden, welche Geschäfte aus eigener Kraft weiterentwickelt werden, wo eine Partnerschaft mit anderen Unternehmen besser sei und welche Unternehmensteile abgegeben werden sollen, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns. Mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Aufzugssparte sei Thyssenkrupp in der Lage, den Umbau des Unternehmens konsequent voranzutreiben.

Analysten bewerten Verkaufspreis positiv

Die Baader Bank hat die Einstufung für Thyssenkrupp angesichts des Verkaufs der Aufzugssparte auf "Add" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Der Preis sei ordentlich und verschaffe dem Management Zeit, um den Industriekonzern neu zu formen, schrieb Analyst Christian Obst in einer am Freitag vorliegenden Studie. Auf dem Weg dahin sei der Verkauf aber der leichtere Teil der Entscheidungen gewesen. Nun stünden weitere an bezüglich des Portfolios und der Restrukturierung.

Mit Material von dpaAFX.
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