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Thyssenkrupp: Hier ist der nächste Kurstreiber in Sicht

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Interessenbekundung von Liberty Steel an der Stahlsparte und jüngst der Wasserstoffhype um „grünen Stahl“ verliehen den Aktien von Thyssenkrupp frischen Schwung – jetzt kommt eine Erholung der Stahlpreise als Kursfantasie hinzu.

Die Rohstoffexperten der Commerzbank verwiesen auf einen starken Jahresstart für die Industriemetallpreise. Die gute Stimmung der Marktteilnehmer bestimme wie schon so oft im vergangenen Jahr das Bild.

Mi der erwarteten weltweiten wirtschaftlichen Erholung dürfte die Nachfrage nach Kapitalgütern wieder stark zunehmen. Mit dem deutlich erholten Ölpreis könnte laut eines Händlers zudem die Nachfrage aus dem Segment Anlagenbau steigen. Darüber hinaus stützen auf Zölle der Europäischen Union auf Stahlimporte aus der Türkei sowie der schwache Dollar die konjunkturzyklische Thyssen-Aktie.

Stahlsparte im Fokus

Die Stahlsparte bleibt damit weiterhin im Fokus der Anleger. Thyssenkrupp prüft derzeit alle Optionen – möglich sind Partnerschaften, ein Teil- oder Komplettverkauf. Mit dem britischen Konkurrenten Liberty Steel hatte sich zuletzt ein Interessent gemeldet, der das Stahlgeschäft übernehmen will.

Die Sparte kämpfte mit der hohen Abhängigkeit von der schwächelnden Automobilindustrie, dem Preisdruck und zu hohen Kapazitäten. Die wirtschaftliche Erholung sowie die Entspannung bei den Preisen, lassen nun die Anleger profitieren.

Der vollständige Verkauf der Stahlsparte könnte jedoch optisch attraktiv sein, da er die Bilanz weiter stärken würde, schrieb JPMorgan-Analyst Luke Nelson. Verbindlichkeiten würden reduziert und die liquiden Mittel geschont werden.

Das macht die Aktie von Thyssenkrupp

Die beeindruckende Erholung der Thyssenkrupp-Aktien -0,22% hat sich am Donnerstag fortgesetzt. Die Papiere des Industriekonzerns gewannen zuletzt 2,2 Prozent auf 8,79 Euro. Vom jüngsten Zwischentief von Ende Oktober haben sich die Papiere damit um rund 135 Prozent nach oben gearbeitet.

Mit Material von dpaAFX.
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