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Thyssenkrupp: Kommt jetzt der Verkauf?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der britische Konzern Liberty Steel will die derzeit verlustträchtige Stahlsparte von Thyssenkrupp übernehmen. Liberty Steel hat ein nicht-bindendes Angebot vorgelegt. Zu einem möglichen Kaufpreis äußerte sich Liberty Steel nicht. Das Angebot sei nicht exklusiv, und es sei nicht sicher, ob die Verhandlungen zu einer Vereinbarung oder einer Transaktion führen würden. Zuvor hatten bereits mehrere Medien über eine bevorstehende Offerte berichtet.

Nach dem milliardenschweren Verkauf der Aufzugssparte würde sich der Ruhrgebietskonzern damit auch von seinen Wurzeln trennen. Auch die indische Tata-Gruppe sowie der schwedische SSAB-Konzern gehören zu den Interessenten.

Ende Juli hatten die Essener die Aufzugssparte für gut 17 Milliarden Euro an Finanzinvestoren verkauft und sich finanziell damit Luft verschafft. Thyssenkrupp braucht seit Jahren Geld, um den Konzernumbau zu stemmen und die Schulden zu senken. Die Corona-Krise macht den Essenern bei den ursprünglichen Plänen jedoch einen Strich durch die Rechnung, in diesem Geschäftsjahr erwarten sie einen Milliardenverlust.

Thyssenkrupp-Chefin Martina Merz hatte bislang offengelassen, wie sie die Probleme des Unternehmens im Stahlbereich lösen will, ob zum Beispiel durch eine Fusion mit einem Partner, einen Minderheitsanteil oder einen Komplettverkauf.

Das macht die Aktie von Thyssenkrupp

Nach einer grauenvollen Aktienkursentwicklung von Thyssenkrupp, die das Chaos in dem Konzern widerspiegele, berge der Bericht über den Verkauf der Stahlsparte hohes Potenzial, so ein Händler. Die Aktie von Thyssenkrupp +4,24% reagierte jedenfalls mit einem vorbörslichen Kurssprung von knapp 20 Prozent.

Mit Material von dpaAFX.
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