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Trump schießt massiv gegen chinesische Unternehmen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Chinesische Firmen in den USA, insbesondere Tech-Konzerne, sind dem US-Präsidenten Donald Trump ein Dorn im Auge. Mit einer Verfügung, die in 45 Tagen greifen soll, schießt er jetzt nicht nur gegen TikTok – sondern auch gegen Tencent.

Trump verbietet US-Bürgern, Geschäfte mit den Eigentürmern der populären chinesischen Video-App Tiktok zu machen. Mit der Verfügung vom Donnerstag verleiht Trump seiner Drohung Nachdruck, den Verkauf der chinesischen App an ein US-Unternehmen zu erzwingen. Microsoft +0,43% hat sich bereits in Stellung gebracht, um bis September das US-Geschäft der Video-App zu übernehmen.

Trump sieht in der App eine "Bedrohung" der nationalen Sicherheit. Die App sammle gewaltige Mengen an Daten ihrer Nutzer und könne es der kommunistischen Partei China ermöglichen, Amerikaner auszuspionieren.

Tencent auch betroffen

Doch das war nicht alles: Der US-Präsident verbietet aus ähnlichen Gründen auch Geschäfte mit der chinesischen Social Media App WeChat oder deren Eigentürmern zu machen. Die Verfügung dürfte zu einem Verbot der App in den USA führen. Die von Tencent Holdings betriebene App ist in China extrem beliebt und verbreitet. Sie bietet Nutzern die Dienste eines sozialen Netzwerks an sowie Messenger-Services und einen beliebten Bezahldienst.

Auch andere Unternehmen im Visier

Darüber hinaus will die US-Regierung allgemein härter gegen chinesische Unternehmen mit Börsennotiz in den USA vorgehen, die sich nicht an die dort gängigen Bilanzprüfungen halten. Nach einem vom Finanzministerium in Washington vorgestellten Plan sollen Firmen aus China die Auflagen bis 2022 erfüllen oder ihre Börsenpräsenz in den USA aufgeben. Dadurch sollten Anleger vor "erheblichen Risiken" bewahrt werden.

Den Finanzaufsehern ist es schon lange ein Dorn im Auge, dass chinesische Konzerne wie der Onlineriese Alibaba sich nicht wie üblich von US-Bilanzprüfern in die Bücher gucken lassen wollen. Bislang handelt es sich hier allerdings lediglich um Vorschläge und Empfehlungen einer vom Präsidenten beauftragten Arbeitsgruppe.


Mit Material von dpaAFX.

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