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TUI: Das war's mit der Neustart-Rallye

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Das Kursfeuerwerk bei TUI wegen der Hoffnung auf einen Neustart des europäischen Tourismus ist zum Wochenende vollständig verglüht. Mit einer Absage für alle Reisen aus Großbritannien ins Ausland findet die Rallye ein jähes Ende.

Zunehmende Lockerungen in der Corona-Krise hatten der TUI-Aktie zu Wochenbeginn kräftige Kursgewinne beschert. Hoffnung machte den Anlegern, dass viele Reiseländer, die besonders stark vom Coronavirus betroffen sind, bald mit der Öffnung beginnen wollen. Der italienische Außenminister Luigi Di Maio hatte für einen gemeinsamen Neubeginn stark gemacht und dabei den 15. Juni als "europäischen D-Day" bezeichnet. Spanien, mit einem Anteil von einem Drittel das mit Abstand wichtigste Reiseziel für TUI, will sich im Juli für den Tourismus öffnen.

Am Freitag jedoch drückten Anleger auf die Bremse, nachdem TUI ankündigte, dass alle Reisen von Großbritannien ins Ausland bis Anfang Juli gestrichen werden. Kreuzfahrten soll es erst frühestens ab November geben und auch Reisen zu Seen und Gebirgen sollen bis Ende September nicht stattfinden. Bislang sei der Konzern davon ausgegangen, ab Mitte Juni wieder Pauschalreisen anbieten zu können, schrieb die britische Zeitung “Guardian”. TUI ist in Großbritannien der größte Reiseanbieter.

Das macht die Aktie von TUI

Die Beschränkungen für Großbritannien sind für TUI ein herber Rückschlag, der sich auch an der Börse bemerkbar macht. Die TUI-Aktie -2,02% bricht am Freitagvormittag um 9,9 Prozent auf 5,24 Euro ein. Ein großer Teil der Rallye seit Wochenbeginn, der die Papiere von 3,50 auf zeitweise 7,05 Euro anschob ist damit wieder verpufft.

Auch die Analysten der Commerzbank sind wieder weniger optimistisch und gaben ihre bisherige Kaufempfehlung für die TUI-Papiere auf. Die Experten bleiben weiterhin der Ansicht, dass eine signifikante Kapitalerhöhung für den Reiseveranstalter unvermeidlich ist.

Mit Material von dpaAFX.
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