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TUI: Die Rettung naht

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

In den vergangenen Tagen hatte es sich bereits angedeutet – doch TUI wollte noch die formelle Zustimmung von Bundestag und Bundesrat abwarten. Am Freitag gab es nun grünes Licht.

TUI soll im Kampf gegen den Einbruch seines Geschäfts wegen der Corona-Pandemie staatliche Hilfskredite über 1,8 Milliarden Euro bekommen. Man habe nach der Beantragung nun eine entsprechende Zusage der Bundesregierung erhalten, teilte der Reisekonzern mit. Das Darlehen laufe über die Förderbank KfW. Mit dem Geld soll eine weitere Kreditlinie des Konzerns im Wert von 1,75 Milliarden Euro aufgestockt werden. Weil hierzu auch bestehende Verträge geändert werden müssen, sei noch die Zustimmung weiterer Banken nötig, hieß es.

"TUI hat sich zur Beantragung des KfW-Kredits entschlossen, um die beispiellosen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie abzufedern, bis der normale Geschäftsbetrieb wiederaufgenommen werden kann", betonte der weltgrößte Touristikanbieter.

Das Unternehmen dürfe während der Laufzeit des neuen Darlehens keine Dividenden auszahlen. TUI-Chef Fritz Joussen schlägt auch einen harten Sparkurs ein. Nun müsse unbedingt "das Geld zusammengehalten" werden, sagte er kürzlich.

Wegen der Corona-Pandemie hat TUI sein Reisegeschäft sowie nahezu den gesamten Kreuzfahrt- und Hotelbetrieb eingestellt. Für zahlreiche Beschäftigte wurde Kurzarbeit angezeigt – in einigen Bereichen bis in den September hinein.

Die Zahlungen von Kunden sind nach Angaben des Unternehmens derzeit ausreichend abgesichert. TUI kündigte zudem an, dass Urlauber für den Mai gebuchte Reisen gebührenfrei verschieben können.

Das macht die Aktie von TUI

Bereits erste Gerüchte über die staatliche Unterstützung hatten am vergangenen Donnerstag für eine rasante Erholungsrallye bei der TUI-Aktie +23,10%. Das Papier schoss knapp 11 Prozent nach oben. Das Plus der vergangenen Handelswoche beträgt insgesamt rund 30 Prozent. Seit Jahresbeginn müssen Aktionäre dennoch einen Verlust von über 60 Prozent verkraften.

Mit Material von dpaAFX.
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