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TUI: Hoffnungsschimmer ohne Impuls für die Aktie

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Es ist ein kleiner Hoffnungsschimmer für TUI-Anleger: Zum einen hat der Reisekonzern den Weg für weitere staatliche Milliarden-Hilfen freigemacht, zum anderen endet die pauschale Reisewarnung ab dem 30. September.

Aufhebung der Reisewarnung

Der Reiseverband DRV bezeichnete die Aufhebung der pauschalen Reisewarnung für fast alle gut 160 Länder außerhalb der EU und des Schengen-Raums als "einen zaghaften Schritt in die richtige Richtung".

Faktisch ändere sich für die Kunden und die Branche aber nur wenig. "Es bleibt die Ungewissheit, wann wieder gereist werden kann und wann Unternehmer und Beschäftigte wieder etwas für ihren Lebensunterhalt verdienen können", sagte DRV-Präsident Norbert Fiebig.

Eine Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen für Pauschalreisen kostenlos zu stornieren.

Zusätzliche Milliardenhilfen können kommen

Zudem hat TUI die Voraussetzung für eine weitere staatliche Milliarden-Hilfe zur Überbrückung des coronabedingten Geschäftseinbruchs geschaffen. Inhaber einer Anleihe hätten der Aussetzung einer vertraglichen Bedingung zugestimmt, die eine künftige Verschuldungsbegrenzung vorgesehen habe, teilte der Konzern mit. An die Aussetzung war eine zusätzliche Kreditlinie der Förderbank KfW von rund 1,2 Milliarden Euro gebunden.

Der Tourismuskonzern kämpft wegen der Auswirkungen der Corona-Krise mit tiefroten Zahlen. Um die Krise zu überstehen, hat sich TUI mittlerweile Staatshilfen im Umfang von drei Milliarden Euro gesichert.

Anfang April hatte ein Bankenkonsortium den Weg für den ersten staatlich abgesicherten Großkredit zur Dämpfung der Pandemie-Folgen freigemacht. TUI ergänzte damit ein bestehendes Darlehensprogramm, blieb jedoch auf der Suche nach Wegen, um die Finanzkraft zu erhöhen. Vorstandschef Fritz Joussen hatte angedeutet, dass die bisherigen Summen trotz paralleler Einsparungen nicht ausreichen könnten.

Das macht die Aktie von TUI

Die positiven Nachrichten können die TUI-Aktie +3,10% jedoch nicht stützen. Mit einem Minus von 1,3 Prozent auf 3,73 Euro bricht das Papier durch die Unterstützung bei 3,75 Euro und nähert sich wieder der Marke von 3,50 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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