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TUI: Tiefrote Zahlen zum Jahresende

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Reisebeschränkungen und Lockdowns haben TUI auch im letzten Quartal des Krisenjahres 2020 tief in die roten Zahlen gerissen. Die einzige Hoffnung bleibt die Erholung im Sommer – und hier zeichnen sich zumindest leicht positive Trends ab.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres bis Ende Dezember stand unter dem Strich ein Verlust von knapp 803 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte TUI noch ein saisontypisches Minus verbucht, das mit 129 Millionen Euro weniger als ein Sechstel davon betrug. Der Umsatz sackte durch den Einbruch im Reisegeschäft zuletzt um fast 88 Prozent auf 468 Millionen Euro ab.

Die TUI-Führung setzt nun vor allem auf eine dringend nötige Erholung im bevorstehenden Sommer. Vorstandschef Fritz Joussen zeigt sich mit Blick auf den Fortschritt der Impfungen vor allem in Großbritannien zuversichtlich: "Je entschlossener die Impfkampagnen umgesetzt werden, desto schneller können wir zu einer echten Reisefreiheit zurückkehren."

Sommer soll Erholung bringen

Für den Sommer zählt TUI nach eigenen Angaben konzernweit bereits 2,8 Millionen Buchungen, etwas mehr als die Hälfte des Volumens für den vergleichbaren Vorkrisen-Sommer vor zwei Jahren. Die Preise lägen im Schnitt 20 Prozent höher. Das Reiseangebot von TUI soll in der warmen Jahreszeit weiterhin 80 Prozent des Programms von 2019 erreichen.

Planungsrisiken blieben, denn viele Kunden buchten kurzfristiger und oft "deutlich später" als in normalen Jahren. Ermutigend sei aber die offenbar hohe Ausgabebereitschaft. "Für den Tourismus, aber auch für Gastronomie und Kulturbetriebe ist dieser Trend ein gutes Signal."

Das macht die Aktie von TUI

An der Börse lösten die Nachrichten zunächst keine klare Reaktion aus. Der Kurs der TUI-Aktie -0,73% legte kurz nach Handelsbeginn kurzzeitig zu, drehte dann aber in die Verlustzone und befindet sich nun leicht mit 0,1 Prozent im Minus.

Nach der Rettung durch den Staat und der kürzlich vollzogenen Kapitalerhöhung wird das Papier damit immer noch rund 40 Prozent billiger gehandelt als vor einem Jahr, als die Corona-Pandemie das Reisegeschäft und die Finanzmärkte noch nicht erfasst hatte.

Mit Material von dpaAFX.
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