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TUI: Trotz Lockdown-Gefahr herrscht Zuversicht

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Österreich ist bereits wieder im Corona-Lockdown und auch in anderen europäischen Ländern werden verschärfte Beschränkungen diskutiert. Die Skisaison steht damit auf dem Prüfstand – dennoch erwartet die Geschäftsführung von TUI ein stabiles Wintergeschäft.

Viele Urlaubsorte, die man vor einem Jahr noch aus dem Programm nehmen musste, seien wieder buchbar – und würden auch nachgefragt. "Anders als im vergangenen Winter können derzeit fast alle Flugziele bereist werden", sagte TUI-Deutschland-Chef Stefan Baumert am Montag. "Die Wintersaison hat entsprechend Fahrt aufgenommen."

Der Reisekonzern setzt dabei auch auf Gewöhnungseffekte unter den Kunden. Inzwischen sei die Bereitschaft zu regelmäßigem Testen oder zum Nachweis des Impfstatus kein großes Problem mehr, erklärte Baumert. Für viele Kreuzfahrten und Gruppenreisen führte TUI zusätzlich 2G-Regelungen ein. "Ansonsten ist unsere Politik, dass wir die lokalen Regelungen in den einzelnen Ländern umsetzen."

Bei den Winterbuchungen liegen laut Baumert klassische Ziele wie die Kanaren vorn. Viele Kunden entschieden sich weiter recht kurzfristig. Man könne aber erkennen, "dass während der trüben Tage zu Hause der Wunsch nach Sonne und Strand stetig steigt". Bei den Fernzielen seien die Malediven, die Dominikanische Republik und die Vereinigten Arabischen Emirate mit Dubai auf den ersten drei Plätzen.

Skisaison auf dem Prüfstand

Eine Zitterpartie für Teile der Branche könnte die jetzt anlaufende Skisaison werden. Tui betonte, mit insgesamt gut 2.000 Unterkünften in der Sparte "gut gerüstet" zu sein. Stark verschärfte Pandemie-Regeln im Zuge des österreichischen Lockdowns dürften nach Einschätzung des Deutschen Reiseverbands viele Betriebe treffen – Pauschalveranstalter seien hier aber nicht so abhängig wie beim Sommergeschäft.

"Die österreichischen Winterziele werden weiterhin gut gebucht, ebenso die Schweiz", hieß es seitens TUI. Baumert sagte: "Die Hauptbuchungen sind nicht betroffen. Insofern bin ich zuversichtlich, dass die Skisaison in Österreich stattfinden kann."

Auch langfristig keine Bedenken

TUI geht davon aus, dass im nächsten Sommer – trotz der aktuellen Zuspitzung der Infektionslage – "ganz oder annähernd" das Vorkrisenniveau aus 2019 in Sicht ist. "Wir sind optimistisch, dass wir nächstes Jahr zur Normalität zurückkehren können", sagte Baumert. Speziell für Mittelmeer-Ziele in Spanien, der Türkei oder Griechenland gelte: "All das, was wir an Vorausbuchungen sehen, ist sehr ermutigend".

Das macht die Aktie von TUI

Anleger sehen die sich zuspitzende Corona-Lage in Europa jedoch weniger entspannt und die TUI-Aktie -1,62% setzt ihren Abwärtstrend der vergangenen Monate unverändert fort. Immerhin gelingt es dank der zuversichtlichen Aussagen, die jüngste Talfahrt etwas abzubremsen: In die neue Handelswoche startet die TUI-Aktie mit einem Plus von 0,8 Prozent.

Mit Material von dpaAFX.
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