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Uniper: Das ist ungewöhnlich

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Uniper hat am Donnerstagabend für diese Zeiten ungewöhnliches vermeldet: Man halte an dem Jahresausblick "auch unter den aktuellen Marktbedingungen weiterhin vollumfänglich fest".

Der Kraftwerksbetreiber Uniper zeigt sich in der Corona-Krise stabil. Während viele Unternehmen bereits stark an den wirtschaftlichen Folgen zu knabbern haben, sendeten die Düsseldorfer am Donnerstagabend positive Signale und kündigten höhere Gewinne für das erste Quartal an.

Uniper sei "sehr stark" in das neue Geschäftsjahr gestartet, erklärte das Unternehmen. Das bereinigte EBIT sei vorläufigen Zahlen zufolge von 185 Millionen auf etwa 650 Millionen Euro gestiegen. Unter dem Strich verdiente Uniper ebenfalls bereinigt etwa 500 Millionen Euro, nach 117 Millionen Euro im Vorjahr.

Allerdings hatte der Energiekonzern im Vorjahr einen schwachen Jahresauftakt erwischt und unter höheren Kosten für CO2-Zertifikate, fehlenden Erträgen aus dem zwischenzeitlich ausgesetzten britischen Kapazitätsmarkt sowie geringeren Ergebnissen im Gas- und Flüssiggas-Geschäfts gelitten.

Angesichts des starken Starts ins neue Jahr bestätigte Uniper die Jahresprognose. Das bereinigte EBIT soll 2020 früheren Aussagen zufolge zwischen 0,75 und 1 Milliarde Euro liegen. Im Mittel würde dies ein Ergebnis in etwa auf Vorjahresniveau bedeuten. Zudem will Uniper 2020 die Dividendensumme von 421 Millionen auf 500 Millionen Euro erhöhen.

Das macht die Aktie von Uniper

Zahlreiche Firmen haben sich in den letzten Wochen von ihren Prognosen für 2020 verabschiedet – Uniper nicht. Die Börse spendete denn auch Beifall. Die Aktie von Uniper -0,66% legte zuletzt in einem schwachen Gesamtmarkt rund 0,9 Prozent zu und zählt damit zu den stärksten Aktien im MDAX -0,44%.

Mit Material von dpaAFX.
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