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United Internet und 1&1 Drillisch – Wie geht es weiter?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Aktien von United Internet sowie 1&1 Drillisch können sich am Dienstag von dem dramatischen Kurseinbruch zu Wochenbeginn etwas erholen. Die Folgen des Preisdisputs mit Telefonica Deutschland sind jedoch noch nicht abzusehen.

Am Montag waren die Aktien von United Internet +0,87% sowie 1&1 Drillisch +0,52% wegen einer Gewinnwarnung infolge des Preisstreits um den Zugang zum O2-Netz von Telefonica Deutschland um bis zu 28 Prozent eingebrochen.

Inmitten des Konflikts legt der Mobilfunkanbieter 1&1 Drillisch nun offenbar Hoffnung in die Bundesnetzagentur. Die United-Tochter will die anderen deutschen Netzbetreiber Deutsche Telekom und Vodafone offenbar mithilfe der Regulierungsbehörden zu neuen Verhandlungen rund um die Mitnutzung von deren Netzen bewegen. Auch gegen Telefonica wird dieser Schritt erwogen, hier laufen aber noch Verhandlungen.

Analysten mit gemischten Reaktionen

Derweil reagierten Analysten am Dienstag unterschiedlich auf die jüngsten Entwicklungen. Die Commerzbank nutzte den Moment, um United Internet wieder zum Kauf zu empfehlen. Analystin Heike Pauls argumentierte dabei, dass die aktuell auf dem Tisch liegenden Konditionen für einen Roaming-Vertrag mit Telefonica Deutschland bereits besser seien als jene, die am Vortag zur Senkung der Gewinnschätzungen und dem Kursrutsch geführt hätten.

1&1 Drillisch wurde dagegen vom Analysehaus Mainfirst infolge der gesenkten Gewinnziele auf "Hold" abgestuft. Laut Analyst Stephane Beyazian werde zwar ein besserer Roaming-Deal kommen, aber auch dieser garantiere kein operatives Ergebniswachstum, bis das Mobilfunkunternehmen 2024 über ein eigenes 5G-Netzwerk verfüge.

Zudem hat Independent Research das Kursziel für 1&1 Drillisch mit Blick auf den Preisdisput mit Telefonica Deutschland von 30 auf 26 Euro und das Kursziel für 1&1 Drillisch von 48 auf 42 Euro gesenkt. Da die Verhandlungen mit dem Konkurrenten zur Nutzung von dessen Mobilfunkkapazitäten noch liefen, sei eine teilweise Revision der jüngsten Gewinnwarnung nicht ausgeschlossen, schrieb Analyst Markus.

Mit Material von dpaAFX.
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