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US-Börse: Bald eine handfeste Korrektur

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Im frühen Handel können sich die US-Märkte nicht für eine Richtung entscheiden. Es fehlen schlichtweg wichtige Impulse, um den Dow Jones vor einer Korrektur zu bewahren. Bei Einzelwerten wie Tesla oder Nikola gibt es dagegen eine klare Richtung.

Nach dem neuerlichen Kurseinbruch zur Wochenmitte wurde der Erholungsversuch zur US-Handelseröffnung schnell gestoppt. Zuletzt notierte der Dow Jones Industrial -0,10% rund 0,3 Prozent tiefer bei 26.702 Punkten. Am Mittwoch hatte der Dow um knapp 2 Prozent nachgegeben.

Seit dem Zwischenhoch bei 29.199 Punkten Anfang September steht beim Dow mittlerweile ein Verlust von mehr als acht Prozent zu Buche. Ab zehn Prozent sprechen Händler von einer Korrektur.

Der marktbreite S&P 500 +0,32% fiel am Donnerstag um 0,4 Prozent auf 3.224 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 +0,25% rutschte um 0,3 Prozent auf 10.797 Zähler, nachdem er tags zuvor um mehr als 3 Prozent abgesackt war.

Tesla wieder tiefer

Auf deutlich höhere Kursverluste seit ihren Hochs müssen sich die lange erfolgsverwöhnten Aktionäre von Tesla +0,18% einstellen: Die Aktien des Herstellers von Elektroautos sackten um 1,2 Prozent ab und markierten damit den dritten Verlust-Tag in Folge.

Nachdem Unternehmenschef Elon Musk Hoffnungen auf einen Durchbruch in der Batterien-Technologie enttäuscht hatte, kämpfte das Unternehmen mit technischen Problemen. Laut dem Störungsportal "downdetector.com" gab es viele Ausfälle der Tesla-App, die Kunden mit ihren Autos verbindet.

Nikola-Absturz hält an

Nicht besser erging es dem potenziellen Tesla-Konkurrenten Nikola +0,08%, dessen Titel um weitere 12 Prozent absackten – seit dem Rekordhoch im Juni haben sie mittlerweile fast vier Fünftel ihres Werts eingebüßt.

Die Aktie steht über zwei Wochen massiv unter Druck, nachdem Betrugsvorwürfe laut geworden waren und sowohl die US-Börsenaufsicht SEC als auch das Justizministerium Ermittlungen aufgenommen hatten. Der Gründer und Unternehmenschef Trevor Milton ist als Reaktion darauf zurückgetreten.

Nun stufte das Finanzdienstleistungs- und Investmentunternehmen Wedbush Securities die Aktie ab. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg ist damit die erste Verkaufsempfehlung im Markt. Das auf 15 Dollar gedrittelte Kursziel ist zudem das niedrigste unter den erfassten Analysehäusern und liegt noch deutlich unter dem aktuellen Bewertungsniveau.

Mit Material von dpaAFX.
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