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US-Börse: Rallye kommt ins Stocken

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Rekordjagd an den US-Börsen ist vorerst vorbei. Auch bei den Highflyern Apple, Amazon, Microsoft und Nvidia ist die Luft raus – insbesondere die Tesla-Aktie leidet unter deutlichen Gewinnmitnahmen.

Die Rally an der Wall Street ist am Donnerstag ins Stocken geraten. Im frühen Handel notiert der Dow Jones Industrial +1,28% 0,03 Prozent im Minus bei fester bei 29.091 Punkten. Zur Wochenmitte hatte der bekannteste US-Aktienindex noch über anderthalb Prozent gewonnen und sich seinem Rekordhoch aus dem Februar bis auf gut 400 Punkte genähert.

Deutlicher nach unten geht es für den marktbreiten S&P 500 +0,91%, der 0,6 Prozent auf 3.558 Punkte verlor. Am deutlichsten unter Druck steht am Donnerstag der technologielastige Nasdaq 100 +0,78%, der über 2,1 Prozent auf 12.150 Punkte einbüßt.

Konjunkturdaten können Stimmung nicht aufheitern

Positive Konjunkturdaten hatten damit keinen positiven Effekt auf die US-Börsen. So hatte die Produktivität der US-Wirtschaft hat in der Corona-Krise stark zugelegt. Das Verhältnis von Produktion und Arbeitszeit ist im zweiten Quartal um 10,1 Prozent gestiegen, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Deutlich über den Erwartungen der Experten von 7,5 Prozent. Eine erste Erhebung von 7,3 Prozent wurde damit deutlich nach oben revidiert.

Auch die Lage am US-Arbeitsmarkt hat sich in der vergangenen Woche stärker als erwartet entspannt. In der Woche bis 29. August stellten 881.000 Menschen erstmals einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Im Vergleich zur Vorwoche sank die Zahl um 130.000 Anträge. Volkswirte hatten nur mit einem Rückgang auf 950.000 Anträge gerechnet.

Sorgen könnte den Anlegern dagegen bereiten, dass die USA im Juli ein deutlich höheres Defizit im Außenhandel eingefahren haben. Das Defizit sei von 53,5 Milliarden US-Dollar im Vormonat auf 63,6 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Handelsministerium mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Defizit von 58,0 Milliarden Dollar gerechnet. Das Handelsdefizit der USA ist zwar chronisch, war für die Trump-Administration jedoch einer der Gründe zum härteren Vorgehen gegenüber ihrer Handelspartner – allen voran gegenüber China.

Tesla im Fokus

Bei Tesla -4,63% müssen sich die Anleger am Donnerstag auf weitere Gewinnmitnahmen einstellen: Vorbörslich büßte die Aktie des Elektroautobauers über sechseinhalb Prozent auf 417,67 Dollar ein, nachdem laut Medienberichten der Großaktionär Baille Gifford Anteile verkauft hat. Der Wertverlust im Vergleich zur Bestmarke vom Mittwoch beläuft sich damit auf insgesamt knapp 17 Prozent. Dem steht allerdings die vorherige Versechsfachung des Aktienkurses seit Jahresbeginn gegenüber, weshalb Tesla jüngst einen Aktiensplit vollzog.

Mit Material von dpaAFX.
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