DAX®15.210,55+0,40%TecDAX®3.292,38+0,92%Dow Jones 3034.039,24+1,34%Nasdaq 10013.160,21+1,22%
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US-Börse: The Sky is the limit

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Kaum ein Tag an den US-Börsen ohne neue Rekorde. NASDAQ 100 und S&P 500 erzielten neue Rekordstände und Anleger machten weiterhin Jagd auf Tech-Schwergewichte wie Amazon oder Alphabet. Nach den starken Kursgewinnen der vergangenen Tage legten Apple und Tesla jedoch eine Pause ein.

Der NASDAQ 100 +1,22%, aber auch der marktbreite S&P 500 +1,19% legten im frühen Handel auf ihre Höchstkurse vom Vortag noch eine Schippe drauf. Der Nasdaq 100 stieg um 0,2 Prozent auf 12.322 Punkte, der S&P 500 rückte um 0,5 Prozent auf 3.545 Zähler vor.

Der Dow Jones Industrial +1,34% legte um 0,7 Prozent auf 28.853 Punkte noch etwas stärker zu. Bis zu einem neuen historischen Höchststand fehlen dem Leitindex aber noch gut 700 Punkte.

Spektakuläre Bewertungsniveaus

"Mittlerweile sehen wir spektakuläre Bewertungsniveaus gerade bei den großen Technologieunternehmen, da jeder in sie investieren und an der Rally teilhaben will", schrieb Analyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets. Die Anleger investierten in die Unternehmen, die von der aktuellen wirtschaftlichen Situation am meisten profitierten. "Dabei entsteht ein Rudelverhalten: Wenige Aktien werden von vielen Investoren gekauft, womit auch das Risiko von Überbewertungen und spekulativen Übertreibungen steigt", warnte der Experte.

Die Aktien von Apple +2,02% zeigten nach einem neuerlichen Rekordhoch in den ersten Handelsminuten erste Zeichen der Ermüdung. Anleger nahmen Kursgewinne mit, die Papiere verloren zwei Prozent. Auch der Aktie von Tesla -3,14% setzten Gewinnmitnahmen zu: Das Papier des Elektroauto-Pioniers verlor zuletzt knapp sieben Prozent auf 442,20 Dollar.

Gemischte Konjunkturdaten

Einen kleinen Dämpfer gab es zur Wochenmitte von der Konjunktur: Der am Mittwoch veröffentlichte, monatliche Bericht des Arbeitsmarktdienstleisters ADP zur Beschäftigungsentwicklung in der Privatwirtschaft blieb deutlich hinter den Markterwartungen zurück. Das Stellenplus war nicht einmal halb so groß wie erwartet. Allerdings besitzt die Erhebung nur wenig Aussagekraft für den offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung am Freitag.

Positiv dagegen wurden die Daten zum Auftragseingang der US-Industrie aufgenommen. Die Industrieunternehmen erhielten im Juli 6,4 Prozent mehr Aufträge als im Vormonat. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg um 6,1 Prozent gerechnet. Nach heftigen Einbrüchen im März und April war der Auftragseingang in den Industriebetrieben bereits im Mai und Juni jeweils vergleichsweise stark gestiegen und konnte einen Teil der Verluste in der Corona-Krise wettmachen.


Mit Material von dpaAFX.
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