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US-Börse vor „sehr harten Wochen“

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Dow Jones, S&P 500 und NASDAQ mussten am Mittwoch erneut deutliche Verluste hinnehmen. Die wachsenden Sorgen um die Corona-Pandemie und besorgniserregende Konjunkturindikatoren schüren Unsicherheit unter den Anlegern.

Der am Dienstag schon gesunkene Dow Jones Industrial +0,38% startete mit kräftigen Abschlägen in den ersten Handelstag des zweiten Quartals. Zuletzt fiel der Leitindex um 2,6 Prozent auf 21.340 Punkte. Der marktbreite S&P 500 +0,39% verlor 2,8 Prozent auf 2.509 Zähler und für den technologielastigen Nasdaq 100 +0,44% ging es um 1,9 Prozent auf 7.650 Punkte bergab.

100.000 bis 240.000 Tote

Die Virus-Krise hatte der Rekordjagd an der Wall Street im Februar ein plötzliches Ende gesetzt und dem Dow dann das schlechteste erste Quartal seit 1987 eingebrockt. Nun steht auch der Start in den April wegen dramatisch steigender Coronavirus-Infektionen unter keinem guten Stern. Präsident Donald Trump stellte die Bürger auf "sehr harte Wochen" mit steigenden Todeszahlen ein. Das Weiße Haus befürchtet nach einer Prognose zwischen 100.000 und 240.000 Tote in den USA.

Besorgniserregende Konjunkturindikatoren

Wirtschaftlich zeigen sich bereits die Bremsspuren: Die Privatwirtschaft der USA hat im März erstmals seit etwa zweieinhalb Jahren wieder Arbeitsplätze abgebaut und der ISM-Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie fiel mit 49,1 Punkten unter die Wachstumsschwelle. Allerdings hatten Experten bei beiden Indizes noch schlechtere Werte befürchtet. Ihre Meinungen gingen aber auch teils weit auseinander, was die Unsicherheit selbst unter Fachleuten aufzeigt.

Einzelwerte im Fokus

Unter den Einzelwerten dürften die Papiere von Xerox und HP Inc -12,18% im Blick stehen, denn der Drucker- und Kopiererhersteller hat sein Übernahmeangebot für den größeren Konkurrenten HP zurückgezogen.

Uber +2,88% liegt ebenfalls im Fokus der Anleger stehen. Zum Ausgleich der Rückgänge im Fahrgeschäft will die Eats-Sparte so rasch wie möglich Lebensmittel ausliefern. Mit dem französischen Lebensmittel-Giganten Carrefour wurde bereits eine Kooperation geschlossen.

Ansonsten sind die Aktien von Ölunternehmen wie Chevron -2,56% oder ExxonMobil -1,61% erneut unter Druck geraten. Das wachsende Ölangebot und der Nachfrageausfall angesichts der Corona-Krise sorgt am Mittwoch für weiter sinkende Ölpreise.

Ein erstes Opfer scheint es bereits zu geben. So stellte das in Schieflage geratene Öl- und Gasunternehmen Whiting Petroleum +3,694% Antrag auf Gläubigerschutz. Damit darf das Unternehmen unter der Aufsicht eines Konkursrichters seine Geschäfte zunächst weiter betreiben und Pläne für die Schuldenrückzahlung ausarbeiten.

Mit Material von dpaAFX.
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