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US-Börsen: Dow Jones und S&P 500 auf Rekordjagd – Powell belastet Tech-Werte, Snap und Intel auf Talfahrt

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die Wall Street hat ihre jüngste Rekordfahrt am Freitag gebremst fortgesetzt. Technologiewerte wurden hingegen von trüberen Aussichten einiger Branchenunternehmen ausgebremst. Belastung kam zudem von aktuellen Äußerungen von US-Notenbankchef Jerome Powell, der erneut den Beginn des Ausstiegs aus der lockeren Geldpolitik signalisierte. "Wir sind auf dem besten Weg, mit der Reduzierung unserer Anleihekäufe zu beginnen", sagte Powell. Das sogenannte Tapering sollte Mitte 2022 abgeschlossen sein, falls sich die Wirtschaft insgesamt wie erwartet entwickle.Der Dow Jones Industrial stieg im frühen Handel auf ein weiteres Rekordhoch bei 35.765 Punkten und notierte zuletzt 0,19 Prozent höher bei 35 670,40 Zählern. Damit deutet sich für den US-Leitindex ein Wochengewinn von rund einem Prozent an. Der marktbreite S&P 500 verbuchte ebenfalls ein Rekordhoch, drehte aber ins Minus und verlor zuletzt 0,13 Prozent auf 4.543,65 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 0,85 Prozent auf 15.358,32 Punkte ein.Die bereits am Vorabend veröffentlichten Quartalsberichte von Intel und Snap dämpften die gute Stimmung für Technologiewerte. Intel wird von der globalen Komponenten-Knappheit gebremst. Zwar konnte der Konzern im vergangenen Quartal noch Zuwächse bei Umsatz und Gewinn verbuchen, verschreckte die Anleger aber mit der Ankündigung, dass das Geschäft angesichts der hohen Investitionen in neue Werke zunächst weniger profitabel laufen werde. Die Aktien fielen als klares Schlusslicht im Dow um 12 Prozent.Noch schlimmer erging es den Snap-Papieren, die um mehr als 25 Prozent einbrachen. Der Betreiber der Foto-App Snapchat ist nach eigenen Angaben in seinem Werbegeschäft von Apples Maßnahmen für mehr Privatsphäre auf dem iPhone hart erwischt worden. Negativ wirkten sich zudem die Lieferkettenprobleme aus, weil Kunden weniger ins Marketing investierten. Jefferies-Analyst Brent Thill rechnet damit, dass diese Schwierigkeiten mindestens noch zwei bis drei Quartale auf den Erlösen von Snap lasten werden.(Mit Material von dpa-AFX)

Michel Doepke

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