DAX ®11.504,65+1,00%TecDAX ®3.174,25+0,60%Dow Jones24.995,11+2,17%NASDAQ 1009.389,98-0,26%
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US-Börsen: Lässt sich ein Trend finden?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Dow Jones findet zum Beginn der neuen Handelswoche keine klare Richtung. Nach einem freundlichen Start drehte das weltweit wichtigste Börsenbarometer im frühen Handel in die Verlustzone und wenige Minuten später wieder ins Plus. Doch mit der Erholungsrallye vergangene Woche scheint sich ein neuer Trend zu etablieren.

Zuletzt notierte der Dow +2,17% ein knappes Prozent im Plus auf 12.778 Punkten. Am Freitag hatte der US-Leitindex nach einer im Wochenverlauf ausgeprägten Berg- und Talfahrt 4 Prozent eingebüßt, aber dennoch in Summe einen historischen Erholungsgewinn von knapp 13 Prozent eingeheimst.

Ganz klar: Die Krise mit weltweit steigenden Zahlen von Infektionen und am neuartigen Coronavirus Verstorbenen hat die Finanzmärkte weiter im Griff. Die hohe Unsicherheit löst immer wieder Schwankungen aus – auch wenn der Trend der vergangenen Tage wieder klar nach oben zeigt.

Der marktbreite S&P 500 -0,25% stieg am Montag um 1,4 Prozent auf 2.577 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 -0,26% rückte um 2,4 Prozent auf 7.765 Punkte vor.

Trumps Äußerungen zur Krise im Fokus

Nachrichtlich dreht sich weiter alles um die Corona-Krise und die erlahmte Wirtschaft. US-Präsident Donald Trump bereitete die Amerikaner auf dramatische Opferzahlen vor. Wenn es gelinge, die Todeszahl auf 100 000 zu begrenzen, "dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht", sagte er. Zudem verlängerte er auch die ursprünglich bis zum 30. März geltenden Richtlinien zur sozialen Distanzierung um einen Monat.

"Trump vollzieht erneut eine Kehrtwende von der Kehrtwende und rudert in Sachen frühzeitiger Öffnung der US-Wirtschaft zurück", sagte Marktbeobachter Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets. Er sieht darin jedoch auch etwas Gutes, wenn die vom US-Präsident aufgestellten Zeitpläne realistischer werden.

Wichtige Einzelwerte im Überblick

Die Aufmerksamkeit der Anleger galt am Montag wieder den zuletzt üblichen Krisenunternehmen. Deutlich bergab ging es zu Wochenbeginn wieder für die Fluggesellschaften American +7,58%, United +6,30% und Delta Airlines +6,52%.

Der Krise in der Flugbranche nachhaltig nicht entkommen kann auch Boeing +1,55%. Nach einer Vorwochen-Erholungsrally sind die Papiere des Flugzeugbauers mittlerweile wieder unter Druck. Zuletzt fielen sie um 12 Prozent.

Für Gesprächsstoff sorgten derweil auch die Ölpreise, die wegen der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie am Montag einmal mehr deutlich fielen. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent sank am Vormittag auf den tiefsten Stand seit November 2002, ein Barrel der US-Sorte gab zuletzt auf 20,19 Dollar nach

Andererseits geht die Suche nach Profiteuren der Viruskrise weiter. Wie der Pharmakonzern Abbott -3,58% mitteilte, hat er von der Zulassungsbehörde FDA im Rahmen eines dringlichen Verfahrens bis auf Widerruf die Zulassung für einen Schnelltest bekommen, der eine Infektion mit dem Coronavirus binnen fünf Minuten erkennbar machen soll. Die Aktie trieb das im frühen Handel um fast 9 Prozent nach oben.
Mit Material von dpaAFX.
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