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Volkswagen: Ab heute sind die Werke dicht

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Von Donnerstagabend an schließt Volkswagen die Werke in Deutschland – auch die Produktion in anderen europäischen Ländern sowie von Audi, Skoda und Porsche ist betroffen. Die finanziellen Risiken sind nicht abzuschätzen.

Die wachsende Ansteckungsgefahr und die drastischen wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise zwingen Volkswagen zur Schließung der Werke in Deutschland und zum Herunterfahren der Produktion in anderen Ländern Europas. Schließungen gibt es bis zum Wochenende auch bei Audi und Porsche sowie seit Mittwochabend bei Skoda.

An den VW-Standorten in der Bundesrepublik soll mit dem Ende der Spätschicht um 22.00 Uhr die vorerst letzte reguläre Schicht in der Fertigung enden. Zunächst zehn Arbeitstage lang sollen dann keine Autos oder Bauteile mehr hergestellt werden.

Im wichtigsten Markt China, wo die Pandemie ausgebrochen war, hatte VW schon zahlreiche Werke vom Netz nehmen müssen. Während sich die Lage dort wieder langsam stabilisiert, schlagen die Probleme jetzt voll auf die Heimatregion des weltgrößten Autobauers durch.

Vorgaben zum Gesundheitsschutz waren zuletzt nicht mehr vollständig einzuhalten, es gab auch positive Virus-Testergebnisse. Zudem sackt die Auto-Nachfrage stark ab, VW droht eine teure Unterauslastung der Produktion. Ein sich laut Unternehmen "abzeichnender Abbruch der Lieferketten" führt ebenfalls zu Engpässen, wenn Beschäftigte von Lieferanten zu Hause bleiben müssen oder es in der Logistik hakt.

Die finanziellen Risiken der Krise sind laut Vorstandschef Herbert Diess noch nicht abzuschätzen. Eine Prognose fürs restlichen Jahr ist kaum möglich.

Das macht die Aktie von Volkswagen

Seit dem 52-Wochen-Hoch Anfang Januar bei 187,56 Euro hat die Volkswagen-Aktie -0,70% über die Hälfte ihres Wertes eingebüßt und am Mittwoch ein neues Mehrjahrestief bei 85,91 Euro markiert. In einem sich leicht erholenden Gesamtmarkt kann das DAX-Papier im frühen Handel am Mittwoch zwar um 0,47 Prozent auf 88,78 Euro zulegen – ein Ende des charttechnischen Abwärtstrends ist damit jedoch noch lange nicht in Sicht.

Mit Material von dpaAFX.

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