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Volkswagen: Eine Hiobsbotschaft nach der anderen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

„Es läuft nicht gut“ bei Volkswagen wäre eine glatte Untertreibung: Die Werke stehen still, die Lieferketten sind gestört, die Nachfrage bricht ein. Die Aktie kann sich in diesem Umfeld nicht halten – insbesondere, wenn stets neue Hiobsbotschaften auf die Anleger einprasseln.

Allein in den vergangenen 48 Stunden hat Volkswagen mehrere schlechte Nachrichten vermelden müssen. Eine Chronik:

Dienstagabend: Werke in Deutschland bleiben länger dicht

Volkswagen verlängert die Schließung der Werke seiner Kernmarke in Deutschland um weitere zehn Tage. Statt wie zuletzt geplant bis zum 9. April soll die Fertigung nun bis zum 19. April ausgesetzt bleiben, hieß es am Dienstag. Die Unterbrechungen waren schon einmal ausgedehnt worden. VW hat Kurzarbeit für Zehntausende Beschäftigte angezeigt.

Mittwochabend: Massiver Einbruch auf dem US-Markt

Volkswagen hat den Ausbruch des Coronavirus bei den Verkaufszahlen des ersten Quartals auf dem US-Markt deutlich zu spüren bekommen. Die Händler verkauften mit 75.075 Autos 13 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Die Entwicklung bis Februar sei herausragend gewesen, sagte Vertriebsmanager Duncan Movassaghi. Von Januar bis Februar stiegen die Verkäufe um 9,4 Prozent, bis sie im März wegen der Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 um 42 Prozent einbrachen.

Auch die VW-Sportwagentochter Porsche -3,22% bekam die Corona-Krise bereits deutlich zu spüren. Mit 11.994 Autos wurde der Oberklassehersteller 20,2 Prozent weniger Fahrzeuge los. Nicht verschont blieb selbstverständlich auch die VW-Tochter Audi --%, die auf dem US-Markt einen herben Einbruch um 14 Prozent auf 41.367 Autos hinnehmen musste.

Donnerstagabend: US-Werke stehen noch länger still

Dass es in den USA schnell wieder aufwärtsgeht, erscheint angesichts dieser Meldung eher unwahrscheinlich: Denn Volkswagen verlängert auch dort die Produktionspause. Alle Mitarbeiter würden vorerst weiter voll bezahlt. Nach derzeitigem Planungsstand soll die Produktion am 12. April wieder anlaufen. Die Bänder waren am 21. März angehalten worden.

Das macht die Aktie von Volkswagen

Volkswagen machen die abgestürzte Nachfrage und abgebrochene Lieferketten zu schaffen. Zu Wochenbeginn hatte Konzernchef Herbert Diess jedoch Chancen für ein glimpfliches Abschneiden in der Corona-Krise gesehen, „wenn man davon ausgeht, dass man die Krise ähnlich schnell behandelt wie China“.

Auf die Anleger kann diese Zuversicht jedoch nicht abstrahlen. Die Volkswagen-Aktie -4,14% befindet sich seit einer Woche wieder im Abwärtstrend. Der Stabilisierungsversuch nach dem rasanten Corona-Crash im Bereich zwischen 85 und 100 Euro ist damit in Gefahr. Heute stemmt sich die VW-Aktie jedoch mit einem Plus von drei Prozent gegen den Trend.

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