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Volkswagen: Endlich ist er da!

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Am Freitag erhalten die ersten Kunden das neue Volkswagen-Elektroauto ID.3. Von einem guten Verkaufsstart des mit Abstand wichtigsten Modells hängt für den Autobauer viel ab. Von Analystenseite gibt es aber bereits Vorschusslorbeeren.

Der ID.3 soll dazu beitragen, E-Mobilität massentauglich zu machen. Er ist verglichen mit bisherigen Mittelklasse-Elektroautos relativ günstig und hat eine höhere Reichweite. Als weitere E-Modelle der Serie folgen zum Jahreswechsel der kompakte SUV ID.4, später auch der Elektro-Bulli ID.Buzz.

Bei Konzerntöchtern wie Audi, Skoda oder Seat wird dieselbe Plattform eingesetzt: Der Modulare E-Antriebs-Baukasten (MEB) ist die Basis zahlreicher künftiger Modelle, von denen bis zum Jahr 2028 bis zu 22 Millionen Stück gefertigt werden sollen.

Die Probleme in der Software-Ausstattung sind dabei noch nicht ganz abgestellt. Einige Funktionen sind in den jetzt ausgelieferten Autos noch nicht verfügbar, die Kunden müssen im Winter Updates nachladen. Das Branchenmagazin "Auto, Motor und Sport" sah nach einem Test bei Verarbeitung und Elektronik des ID.3 "noch erheblichen Nachbesserungsbedarf".

Hohe Nachfrage

Die Nachfrage nach vor allem kleineren Elektroautos war zuletzt auch durch die aufgestockten Kaufprämien gestiegen. Die Anpassung der nötigen Fertigungskapazitäten ist für die Autobauer aber schwierig. So musste VW für die E-Version des Kleinstwagens Up einen Bestellstopp verhängen, weil die Produktion hier nicht mit den Bestellungen mithält.

Insgesamt steckt Volkswagen bis 2024 etwa 33 Milliarden Euro in die Elektromobilität, ein Drittel davon bei der Kernmarke. Nach und nach werden mehrere Werke vollständig umgestellt und die Belegschaft weiterqualifiziert.

Das macht die Aktie von Volkswagen

Analysten sehen Volkswagen angesichts der doppelten Bedrohung durch die zunehmende Elektromobilität und den Trend zur gemeinsamen Nutzung von Fahrzeugen in einer guten Ausgangsposition. Sie erwarten mehrheitlich, dass der Autobauer auch dank seiner Plattform-Strategie zu den Gewinnern im E-Auto-Geschäft in Europa gehören wird.

Das positive Sentiment gegenüber VWs Elektrostrategie spiegelt sich auch im Kursverlauf wider. Die Volkswagen-Aktie -0,13% befindet sich im Aufwärtstrend und konnte zuletzt den horizontalen Widerstand bei 148,50 Euro sowie die 200-Tage-Linie überwinden.

Mit Material von dpaAFX.
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