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Volkswagen: Es kann kaum schlimmer kommen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Volkswagen verlängert den Produktionsstopp, verbrennt deswegen rund zwei Milliarden Euro am Tag und wird von der Ratingagentur S&P heruntergestuft. Den letzten Handelstag der Woche kann die Volkswagen-Aktie kaum mit einer schlechteren Nachrichtenlage starten.

Produktion steht 4 Tage länger still

In den deutschen Werken der Marke Volkswagen Pkw, von Volkswagen Nutzfahrzeuge und der Volkswagen Konzern Komponente wird der Produktionsstopp um vier Tage verlängert und bis zum 9. April ausgesetzt.

Der Autobauer reagiert damit nach eigenen Angaben "vor allem auf die sinkende Nachfrage auf den Automobilmärkten und die Herausforderungen in der Lieferkette". Parallel werde an einem möglichst schnellen Wiedereinstieg in die Produktion gearbeitet, hieß es. Für rund 80.000 Mitarbeiter der Volkswagen AG werde damit eine Verlängerung der Kurzarbeit beantragt.

Konzernchef warnt

Konzernchef Herbert Diess hat vor möglicherweise noch länger anhaltenden Folgen der Coronavirus-Pandemie für den Autobauer gewarnt. "Wir gehen aus einer starken Position in diese Krise", sagte er in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". "Aber unsere Verkäufe weltweit stehen. Wir machen keinen Absatz, wir machen keinen Umsatz außerhalb Chinas."

Derzeit werde der Hersteller in sämtlichen anderen Märkten "praktisch keine" Autos mehr los, weil die Nachfrage am Boden liege. Infolgedessen nehmen die Liquidität stark ab – Diess sprach von bis zu zwei Milliarden Euro pro Woche.

Diess erwartet, dass es dem Konzern und den Mitarbeitern aber gelingen wird, die Probleme abzufedern. Dafür gelte es, die Zeit der Produktionsunterbrechungen zu nutzen: "Wir müssen uns auf den Wiederanlauf vorbereiten."

Ratingagentur stuft Volkswagen ab

Die US-amerikanische Ratingagentur S&P hat wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise den Ausblick von Volkswagen von "stabil" auf "negativ" gesenkt. Hier kann also nach einiger Zeit eine Ratingsenkung für VW kommen (aktuell BBB+). Schlechtere Ratings können die Finanzierungskosten erhöhen, wenn Investoren zum dem Schluss kommen, dass sich Risikoprofil unvorteilhaft verändert hat.

Das macht die Volkswagen-Aktie

Längerer Produktionsstillstand, Milliarden an Cash verbrannt und ein negativer Ausblick sind Schlagzeilen, die Anleger nicht lesen wollen. Im vorbörslichen Handel verliert die Volkswagen-Aktie +0,29% rund 2 Prozent auf 112,68 Euro.

Mit Material von dpaAFX.

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