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Volkswagen inmitten einer Übernahmespekulation

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Volkswagen will Insidern zufolge die einstige Tochter Europcar wieder zurückkaufen. Die Spekulation um den Kauf des in der Corona-Krise angeschlagenen Autovermieters kann jedoch nur eine Aktie bewegen.

Der Autobauer Volkswagen wirft Insidern zufolge ein Auge auf den mit der Wirtschaftsflaute ringenden Autovermieter Europcar +1,01%. Die Wolfsburger erwägten eine Offerte für die Franzosen, wenngleich die Überlegungen noch in einem sehr frühen Stadium seien, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am späten Dienstagabend unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Auch andere Interessenten habe es schon gegeben, wobei ein Verkauf angesichts der Probleme durch die Corona-Krise für die Reisebranche schwierig sein könnte.

So hatten die Franzosen schon länger unter dem anstehende Brexit und der sich abkühlende Weltkonjunktur gelitten, bevor weltweite Reisebeschränkungen und Lockdowns in vielen Ländern der gesamten Branche das Leben 2020 noch schwerer machten. An der Börse ist Europcar aktuell nur noch rund 390 Millionen Euro wert. 2017 waren es noch bis zu rund 2,2 Milliarden Euro gewesen. Zum Vergleich: der deutsche Konkurrent Sixt -1,49% bringt es aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 3 Milliarden Euro.

Sollte Volkswagen Europcar tatsächlich kaufen, etwa um das Geschäft mit Mobilitätsdiensten zu stärken, würde die einstige Tochter zurück in den Mutterkonzern kommen. Denn 2006 hatte VW das Unternehmen 2006 an den Finanzinvestor Eurazeo veräußert.

„Eine mögliche Übernahme von Europcar, die ihre Fahrzeuge sowieso von VW kaufen, wäre eher eine Ablenkung in operativ schwierigen Zeiten als eine zusätzliche Schuldenbelastung“, schrieb Bloomberg-Analyst Joel Levington.

Das macht die Aktie von Volkswagen

Während die Aktie von Europcar im vorbörslichen Handel massiv zulegte und zuletzt um 16 Prozent auf 2,80 Euro sprang, bleibt die Volkswagen-Aktie +1,17% von der Übernahmespekulation unbewegt. Angesichts der Marktkapitalisierung von VW und dem niedrigen finanziellen Risiko, die einstige Tochter zurückzukaufen ist dies nachvollziehbar.

Mit Material von dpaAFX.
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