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Volkswagen: Jetzt schnell der ID.4

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Volkswagens Elektro-Hoffnungsträger ID.3 ist bei den ersten Kunden angekommen – nun will der Konzern auch den SUV mit dem Namen ID.4 so schnell wie möglich an den Start bringen.

Beim ID.4 ist die offizielle Vorstellung noch für den September geplant. Im vierten Quartal soll dann der Marktstart sein – es könnte möglicherweise auch Anfang 2021 werden, ist aus Konzernkreisen zu hören. Volkswagen will das Modell in Europa, China und später auch in Nordamerika bauen und verkaufen.

Der Anlauf des Elektro-SUVs solle "die E-Mobilität aus der Nische ins Volumen holen". Das Auto basiert wie der ID.3 auf dem Modularen Elektrobaukasten (MEB). Die Plattform soll einheitliche Technik für verschiedene Modelle liefern und durch die Verwendung gleicher Teile in großen Mengen zudem Kosten sparen.

Produktion in Zwickau entscheidend

Die Produktion des ID.4 ist Ende August im Werk Zwickau angelaufen. An dem sächsischen Standort wird seit November 2019 auch der ID.3 gefertigt. Das Mittelklasse-Auto wird inzwischen verkauft, es liegt jedoch hinter dem ursprünglichen Zeitplan.

Das Zwickauer Werk spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Fabrik wird bis zum Ende dieses Jahres auf ausschließliche Fertigung von E-Autos umgestellt, viele Beschäftigte wurden umgeschult und bildeten sich fort. Nach und nach kommen weitere Standorte dazu, von 2022 an Emden und Hannover. Auch in den USA und in China ist eine ID.4-Fertigung geplant.

Milliardeninvestitionen in Elektroflotte

In einer "ersten Welle" will der Volkswagen-Konzern 33 Milliarden Euro in den Ausbau des elektrischen Angebots auf mehr als 70 Modelle stecken, ein Drittel davon entfällt auf die Kernmarke.

Neben dem VW ID.3, Audi Q4 e-tron und Porsche Taycan gehören dazu künftig unter anderem der ID.4, der Elektro-Bulli ID.Buzz, der Skoda Enyaq oder der Seat Cupra el-Born. Bis 2024 sind etwa 35 Anläufe auf Basis des Elektro-Baukastens geplant. Bis 2025 soll bereits ein Fünftel aller Auslieferungen im Konzern auf batterieelektrische Modelle entfallen.

Das macht die Aktie von Volkswagen

Der kompakte SUV ist der nächste Vertreter einer Reihe, die Volkswagen in den kommenden Jahren neu ausrichten soll – und die Experten sind zuversichtlich. So hat Goldman Sachs die Einstufung für die Volkswagen-Aktie +1,51% angesichts der Elektrofahrzeug-Strategie auf "Buy" mit einem Kursziel von 169 Euro belassen. Die Wolfsburger böten attraktive Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen, schrieb Analyst George Galliers. Insofern gewinne VW nun wohl neue Kunden.

Mit aktuell 146,84 Euro im vorbörslichen Handel liegt die Volkswagen-Aktie noch deutlich unter diesem Kursziel – doch die Richtung seit dem Corona-Crash stimmt. Aktuell wird der Aufwärtstrend durch die 200-Tage-Linie bei 144,18 Euro und durch den horizontalen Widerstand bei 146 Euro gestützt.

Mit Material von dpaAFX.
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