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Volkswagen: Jetzt spricht der Vorstand

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Volkswagen-Chef Herbert Diess sieht Chancen, dass die Werke bald wieder hochgefahren werden, die Corona-Krise glimpflich am Konzern vorbeizieht und keine Liquiditätsprobleme erzeugt. Doch diese Zuversicht will nicht wirklich auf die Anleger abstrahlen.

Ob der Konzern seine Gewinnziele für dieses Jahr erreiche, sei erst dann wirklich abzuschätzen, wenn die Dauer des "Shutdowns" in der aktuellen Pandemie abzusehen sei, sagte Diess im Podcast "Steingarts Morning Briefing".

"Wenn man davon ausgeht, dass man die Krise ähnlich schnell behandelt wie China, dann kann man sicherlich auch mit einem blauen Auge davonkommen", sagte Diess im Podcast "Steingarts Morning Briefing". "Wenn man natürlich davon ausgeht, dass wir hier monatelang einen Shutdown haben, dann wird's schon schwierig."

In China sieht sich VW nach der Lockerung von Einschränkungen für die Wirtschaft wieder auf dem aufsteigenden Ast. "China läuft wieder stark für uns", sagte der Manager. "Wir managen dort den Hochlauf." Auch im restlichen Werksverbund bereite sich VW technisch auf den Wiederanlauf der Produktion vor.

Das Geld dürfte dem VW-Konzern nach Angaben von Diess zunächst nicht ausgehen. "Wir laufen nicht so schnell ins Trockene", sagte er. Im Vergleich stehe VW bei der Liquidität relativ robust da, weil der Konzern mehr China-Geschäft habe als viele Wettbewerber oder auch andere Industrien. Staatshilfen werden laut Diess in der derzeitigen Situation bei VW nicht diskutiert.

"Wir haben in China im Prinzip einen Monat verloren. Wenn man mal davon ausgeht, dass wir hier vielleicht etwas länger brauchen, die Krise zu behandeln, dann reden wir vielleicht von fünf, sechs Wochen – und dann haben wir sicherlich kein Liquiditätsproblem", sagte Diess.

Das macht die Aktie von Volkswagen

Die Zuversicht des VW-Konzernchefs scheint nicht wirklich auf die Anleger abzustrahlen. Die Aktie von Volkswagen+3,35% notiert zuletzt zwar 1,9 Prozent stärker auf 107,04 Euro – doch der DAX gewinnt mit 2,9 Prozent deutlich mehr hinzu.

Mit Material von dpaAFX.
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