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Volkswagen mit an der DAX-Spitze – der Grund

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der VW-Konzern bekommt die Folgen des Corona-Einbruchs zusehends besser in den Griff. Nach drastischen Rückgängen im Frühjahr meldete der weltgrößte Autohersteller heute für die Monate Juli bis September wieder eine bessere Geschäftsentwicklung.

Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn pendelte sich im dritten Quartal bei knapp 2,6 Milliarden Euro ein, wie das Unternehmen in Wolfsburg berichtete. Zwischen April und Juni war die Volkswagen-Gruppe hier noch mit einem Verlust von rund 1,6 Milliarden Euro in die roten Zahlen abgesackt.

Auch beim Umsatz, bei den Auslieferungen und im laufenden Geschäft entspannte sich die Lage. Verglichen mit den Vorjahreswerten macht sich die Pandemie wegen der insgesamt noch zurückhaltenden Nachfrage der Kunden aber weiter deutlich bemerkbar. Den Ausblick auf das Gesamtjahr bestätigte Volkswagen, vor Zinsen und Steuern will der Konzern vor und nach Sondereffekten einen Gewinn erreichen - allerdings wird er "gravierend" unter dem Vorjahr liegen.

An der Börse sorgte das Zahlenwerk nach der gestrigen sehr schwache VW-Aktie nun für ordentliche Gewinne. Die Volkswagen-Vorzugsaktie -1,50% steigt bis zum Mittag zeitweise um fast drei Prozent auf 129,48 Euro und gehört damit zu den besten DAX-Werten +0,37%.

Im Corona-Tief war der Kurs bei unter 80 Euro sogar deutlich unter das Dieselkrisen-Tief aus dem Herbst 2015 gerutscht, hat sich danach aber wieder deutlich berappelt.

12-Monats-Chart Volkswagen Vz. (in Euro)


Die Quartalszahlen des Autobauers hätten die zuletzt gestiegenen Erwartungen leicht übertroffen, schrieb Jefferies-Analyst Philippe Houchois in einer ersten Einschätzung. Wie seine Kollegen von JPMorgan und Goldman Sachs lobte auch Houchois die Entwicklung der freien Barmittel. Im Vergleich mit der Sektorerholung - Houchois verwies auf Fiat Chrysler +1,57% und Ford -0,16% - falle die Entwicklung aber gedämpft aus.

Analyst Frank Schwope von der NordLB gab zu Bedenken, dass die zweite Corona-Welle noch wenigstens bis zum Sommer 2021 für Unsicherheit sorgen dürfte. Er senkte sein Kursziel von 142 auf 130 Euro. Nach einem katastrophalen zweiten Quartal habe der Autobauer die Markterwartungen mit dem aktuellen Zahlenwerk nun aber klar übertroffen. (Mit Material von dpa-AFX)

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