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Volkswagen: Mit Zuversicht ins neue Halbjahr

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Probleme in den Lieferketten – kein Problem für Volkswagen. Der Autobauer hebt nach einem starken ersten Halbjahr sogar seine Margenziele an. Anleger und Analysten sahen im VW-Zahlenwerk aber auch Schwachstellen.

Konzernweit sollen 2021 vom Umsatz 6,0 bis 7,5 Prozent als operatives Ergebnis hängen bleiben. Zuletzt hatte die Geschäftsführung 5,5 bis 7 Prozent operative Marge in Aussicht gestellt. Grund der Zuversicht: Der Konzern hat in der ersten Jahreshälfte im laufenden Geschäft so viel verdient wie noch nie in diesem Zeitraum. Das Betriebsergebnis erreichte einen Rekord von knapp 11,4 Milliarden Euro.

Starkes Premium-Geschäft

Die Wolfsburger profitieren weiter von einer starken Nachfrage, der für das Unternehmen guten Entwicklung von Preisen und dem Schwenk hin zu teureren Autos. "Besonders das Premiumgeschäft lief mit zweistelligen Renditen sehr gut, die Financial Services ebenfalls", sagte VW-Chef Herbert Diess zu den Zahlen aus den ersten sechs Monaten.

Die Premiummarken Audi und Porsche erreichten in den ersten sechs Monaten zweistellige operative Margen, die Finanzdienstleistungen steigerten den operativen Gewinn auf mehr als das Doppelte. Bei der Marke VW Pkw sah es in den ersten sechs Monaten mit 4,4 Prozent aber weniger rosig aus. Diess sagte in einer Telefonkonferenz, es werde nicht leicht, die Zielmarge von 6 Prozent zu erreichen - dennoch sei er zuversichtlich. Das Geschäft werde derzeit noch von Anlaufkosten der vollelektrischen ID-Reihe in Zwickau belastet.

Analysten weisen auf Schwächen hin

Stifel-Analyst Daniel Schwarz wertete die erhöhte Margenprognose als positives Zeichen. Er verwies aber auf deutlich niedrigere Ergebnisbeiträge der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen im zweiten Quartal. Die Margen der Marke Volkswagen seien weiter schwach, erklärte zudem Philippe Houchois von der Investmentbank Jefferies. Immerhin sehe die Bilanz mit einer Nettoliquidität von 35 Milliarden Euro nun vollständig repariert aus, schrieb der Experte.

Das macht die Aktie von Volkswagen

Europas größte Autogruppe konnte die Folgen der zeitweiligen Corona-Verkaufseinbrüche sowie der Werksschließungen im Frühjahr 2020 damit weiter abstreifen. Die Volkswagen-Aktien +1,15% lagen am Nachmittag 0,9 Prozent im Plus bei 205,65 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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