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Volkswagen: So wenige Autos wie zuletzt 1958

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Volkswagen-Aktie steht am Mittwoch erneut am DAX-Ende. Die schlechten Nachrichten rund um Produktionsausfälle und angespannte Lieferketten reißen einfach nicht ab.

Nach Recherchen der Wochenzeitung DIE ZEIT könnten im laufenden Jahr im Stammwerk Wolfsburg so wenig Autos gebaut werden wie zuletzt 1958. „Es müsste schon ein Wunder geschehen, wenn wir das Vorjahresniveau bis Jahresende erreichen sollten", zitiert die Wochenzeitung einen Insider. Bereits im vergangenen Jahr wurden in Wolfsburg erstmal seit über 60 Jahren weniger als eine halbe Million Autos produziert. 2021 könnten es weniger als 400.000 werden.

Am Mittwoch belastet zudem ein Bericht über einen noch größeren Produktionsausfall beim französischen Hersteller Renault. Die Lieferengpässe zwingen die Autobauer immer wieder dazu, die Bänder in den Produktionshallen zu stoppen. Hinzu kommen Sorgen der Investoren vor weiter steigenden Preisen, die den Verbrauchern die Kauflaune verderben und die Konjunktur abwürgen können – Gift für Zykliker.

Die Analysten der kanadischen Bank RBC erwarten aber, dass die europäischen Autobauer dank einer starken Preis- und Absatzmix-Entwicklung profitieren können. Im Chinageschäft sei VW zudem mit dem Verkauf von Elektroautos wieder voll in der Spur, schrieb Analyst Tom Narayan. Auf diesem Gebiet wiesen die Wolfsburger zudem im Premiumsegment mit den Marken Audi und Porsche höhere Verkaufszahlen aus als Tesla. Das Anlagevotum der RBC: "Outperform" mit einem Kursziel von 310 Euro.

Das macht die Aktie von Volkswagen

Der Zeit-Bericht, die Ausfälle bei Renault sowie die anhaltende Lieferkettenproblematik setzen die Aktie von Volkswagen -1,41% am Mittwoch unter Druck. Zuletzt notierte das VW-Papier rund 3,0 Prozent im Minus bei 184,38 Euro. Damit nähert sich die Notierung wieder ihrem September-Tief 178,34 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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