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VW: Inbetriebnahme des ersten Batterie-Labors beflügelt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

 Volkswagen nimmt für die geplante Fertigung konzerneigener Batteriezellen in großen Stückzahlen jetzt ein Forschungs- und Entwicklungslabor in Betrieb. In die Einheit, die am künftigen Zellstandort Salzgitter entstand und gut 250 weitere Jobs schafft, fließen zusätzliche Investitionen von 70 Millionen Euro. Technik- und Komponenten-Vorstand Thomas Schmall eröffnete das Labor am Montag. 

VW errichtet in Salzgitter in den kommenden Jahren eine interne Zellproduktion, die verschiedene Marken der Gruppe bedienen und die Abhängigkeit etwa von Herstellern aus Asien verringern soll.

Massenproduktion ab 2025

Eine Pilotlinie gibt es am bisherigen Motorenwerk bereits, von 2025 an sollen dort dann in großem Maßstab günstigere "Einheitszellen" für Volumenmodelle gebaut werden. Das Vorhaben ist Teil des Ausbaus der Palette an Elektro- und Hybridfahrzeugen, den Volkswagen weiter beschleunigen will. Das Laborzentrum enthält Bereiche für die Erforschung und Entwicklung von Zellkonzepten, Materialprüfungen und Analytik sowie Qualitätssicherung und Tests fertiger Batteriezellen. Bis Ende 2022 soll rund ein Viertel der dann mehr als 1000 Beschäftigten an dem Batteriestandort in den Laboren eingesetzt sein. 

Das macht die VW-Aktie

An der Börse kam die Nachricht zum Wochenauftakt gut an: Die VW-Vorzugsaktie -1,31% zog am Montagmorgen um rund 0,1 Prozent auf 195,58 Euro an. Aus charttechnischer Sicht spitzt sich die Lage jedoch weiter zu, so gingen die Papiere erneut auf Tuchfühlung mit der 200-Tage-Linie. Diese verläuft aktuell bei 196,09 Euro und gilt als Indikator für den langfristigen Trend einer Aktie.

Sechs-Monats-Chart Volkswagen Vz. (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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