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VW, Lufthansa & MTU – Verlierer führen Erholung an

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die vom Corona-Crash besonders stark belasteten DAX-Aktien führen jetzt die Erholungsrallye an. Die Aktien von VW, Lufthansa und MTU gehörten am Montag mit Kurssprüngen von bis zu 9 Prozent zu den großen Gewinnern.

Die VW-Aktie mit 9,1 Prozent, die Lufthansa mit 7,9 Prozent und MTU mit 6,8 Prozent stellten den DAX +1,00% deutlich in den Schatten. Der Leitindex erholte sich zuletzt nur 4,4 Prozent.

Die Erholung ist jedoch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, galten die Aktien mit Einbußen von teilweise mehr als 60 Prozent doch als größte Verlierer in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. Trotz der jüngsten Gewinne sind die Papiere noch immer schwer gezeichnet.

Die Erholungen von den Tiefs, die meist aus dem März stammen, im Überblick:

Volkswagen +2,63% (Tief -52%, Erholung um 33%): Für die Autobauer brach mit dem Ausbruch des Virus zuerst der chinesische Wachstumsmarkt weg und dann kam es mit der Ausdehnung auf Europa und die USA in den gestandenen westlichen Märkten noch dicker. Die vom Ifo-Institut ermittelten Geschäftserwartungen der deutschen Autoindustrie für die nächsten Monate sind im März wegen der Corona-Pandemie eingebrochen. JPMorgan rechnet 2020 mit einem weltweiten Rückgang der Autoproduktion von 19 Prozent – und hat das Kursziel für die Volkswagen-Aktie auf 139 Euro gesenkt.

Lufthansa +6,31% (Tief -47%, Erholung um 8%): Der plötzliche Zusammenbruch des weltweiten Flugverkehrs gilt bei Experten für viele Fluggesellschaften als existenzbedrohend. Laut dem Citigroup-Experten Mark Manduca kostet jeder Shutdown-Monat die Lufthansa eine Milliarde Euro. Er schockte den Markt jüngst mit einem Kursziel von nur noch 50 Cent für die Kranich-Airline.
MTU +3,10% (im Tief -62%, seither Erholung um 17%): Mit einem beispiellosen Einbruch des weltweiten Luftverkehrs hat die Krise die Flugzeugindustrie und ihre Zulieferer besonders hart getroffen. Barclays-Expertin Milene Kerner wurde am Montag zur nächsten Analystin, die sich pessimistischer zum Sektor äußerte – und MTU auf "Equal Weight" abstufte. Zuvor hatte Celine Fornaro von der UBS bereits ihre Kaufempfehlung für MTU aufgegeben. Während sie die Flugzeugflotten noch länger am Boden sieht, sorgt sie sich um die Nachfrage nach neuen Jets, aber auch um Erlöse im Service- und Wartungsgeschäft.
Mit Material von dpaAFX.
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