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VW-Tochter erwartet drastischen Absatzrückgang

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der zum VW-Konzern gehörende Lkw- und Bushersteller Traton steckt tief in der Krise und traut sich weiterhin keine Prognose zu. Das einzige was wohl mit Sicherheit zu erwarten ist, ist ein dramatischer Absatzrückgang.

"Die durch die COVID-19 Pandemie hervorgerufenen Auswirkungen auf die Kundennachfrage, Lieferketten und die Produktion sind aktuell nicht verlässlich einschätzbar. Für das laufende Quartal erwarten wir einen drastischen Absatzrückgang, der sich auf alle Spitzenkennzahlen auswirken wird", hieß es in Rahmen des Quartalsberichts der VW-Tochter. Traton hatte bereits im März die Prognose für das laufende Jahr wegen der Corona-Krise gestrichen.

Wie bereits bekannt sank der Umsatz der Holding mit Marken wie MAN, Scania und der brasilianischen VW Caminhoes e Onibus in den ersten drei Monaten um elf Prozent auf 5,7 Milliarden Euro - und das obwohl sich die Corona-Pandemie erst seit März weltweit ausbreitet. Der operative Gewinn lag mit 161 Millionen Euro sogar rund zwei Drittel niedriger als ein Jahr zuvor. Der Absatz brach um ein Fünftel auf 46 000 Busse und Lastwagen ein. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 96 Millionen nach 378 Millionen Euro im ersten Quartal 2019.

Der Konzern hatte bereits vor Corona Probleme und vor einem schwierigen Jahr 2020 gewarnt - unter anderem deshalb wurde bereits ein Stellenabbau bei MAN angekündigt. Offen ist derzeit, wie viele Stellen dort wegfallen sollen. Einem "Handelsblatt"-Bericht aus dem März zufolge könnten 6.000 der rund 36.000 Stellen gestrichen werden.

Das machen die Aktien

Der Quartalsbericht drückt nicht nur auf die Aktie von Traton +0,84%, sondern belastet am Montagmorgen auch die Aktie von Volkswagen +3,01%. Das Papier des DAX-Konzerns fällt mit einem Minus von 4,4 Prozent zurück auf die Unterstützung bei 122 Euro und setzt damit den Abwärtstrend der vergangenen Tage fort.

Mit Material von dpaAFX.
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