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Wall Street: Alles Wichtige vor dem Fed-Entscheid

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach einem holprigen Beginn der Woche gelingt dem Dow Jones zur Wochenmitte ein freundlicher Handelsstart. Nur wenige Minuten nach Handelseröffnung notiert der US-Leitindex 0,6 Prozent im Plus auf 34.094 Punkten. Wirklich spannend wird es jedoch erst, wenn die US-Notenbank Fed ihre Entscheidungen bekanntgibt.

Nach ihrer zweitägigen Zinssitzung will die Fed am Mittwochabend neue Entscheidungen bekanntgeben. Mit Spannung wird erwartet, ob die Zentralbank ein konkretes Signal für die erwartete geldpolitische Wende geben wird. Es geht um die Wertpapierkäufe der Fed von monatlich 120 Milliarden Dollar. Fachleute rechnen mit einer schrittweisen Rückführung, beginnend um die Jahreswende herum.

Die Fed-Sitzung findet nach einer Phase der Marktvolatilität statt, die durch die Schuldenprobleme des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande angeheizt wurde. Mittlerweile haben die Sorgen über die Verschuldung des Unternehmens in Höhe von rund 300 Milliarden US-Dollar etwas nachgelassen. Wie Evergrande mitteilte, konnte es eine Vereinbarung mit inländischen Gläubigern zur Zahlung von Zinsen für eine Anleihe treffen, die am Donnerstag fällig ist.

Fedex, Adobe und General Mills mit Quartalszahlen

Unter den Einzelwerten dürften die Aktien des Logistikkonzerns Fedex im Fokus stehen. Der Paketdienst senkte bereits nach dem ersten Geschäftsquartal sein Ergebnisziel für das Geschäftsjahr 2021/22. Die schwierigen Bedingungen dürften sich noch einige Zeit auswirken, hieß es. Der Umsatz stieg in dem Ende August abgeschlossenen Geschäftsquartal zwar um rund 14 Prozent, doch Fedex verfehlte massiv die Gewinnerwartungen des Marktes. Die Fedex-Papiere sackten im frühen Handel um acht Prozent ab.

Auch auf die Zahlen von Adobe Systems reagiert der Markt mit Kursabschlägen von knapp vier Prozent. Zwar hatte der Software-Konzern am Dienstagabend mit seinen Q3-Zahlen die Erwartungen der Analysten übertreffen können. Doch die Aktie war innerhalb der vergangenen sechs Monate rund 40 Prozent gestiegen – Anleger hatten scheinbar schlicht mehr von Adobe erhofft.

Dagegen schnellten die Anteilscheine von General Mills um knapp vier Prozent nach oben. Wie Zahlen des Nahrungsmittelkonzerns zum ersten Geschäftsquartal offenbarten, lagen sowohl Umsatz als auch Ergebnis über den Erwartungen. Das Unternehmen bestätigte außerdem seinen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021/22 am oberen Ende der Prognosespannen.

Benedikt Kaufmann

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