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Walt Disney: Das ist die erschütternde Konsequenz

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Geschlossene Themenparks und Verluste von 4,7 Milliarden Dollar setzten Walt Disney im vergangenen Quartal kräftig zu. Jetzt hat das Management die Konsequenzen aus die Krise gezogen und wird rund 28.000 Mitarbeiter entlassen.

Weil das Geschäft mit Vergnügungsparks, Ferienresorts, Fanartikeln und Kreuzfahrten noch immer stark unter der Pandemie leide, müsse der Konzern rund 28 000 US-Mitarbeiter entlassen, teilte Disney am Dienstag mit. Der Schritt sei notwendig, unter anderem weil Corona-Auflagen in Kalifornien eine Wiedereröffnung des dortigen Disneylands weiterhin nicht zuließen.

Der Job-Kahlschlag trifft den Geschäftsbereich, der von den Folgen der Pandemie am stärksten getroffen wurde und dem Konzern bereits hohe Verluste einbrockte. Insgesamt hatte Disney hier vor der Krise noch mehr als 100.000 Beschäftigte. Zwar wurden die meisten von Disneys Attraktionen mittlerweile zumindest teilweise wieder geöffnet, zwei der großen Themenparks im kalifornischen Anaheim haben jedoch nach wie vor keine Genehmigungen.

Brutale Umsatzeinbußen

Die coronabedingten Probleme haben Disney bereits tief in die roten Zahlen gebracht. In den drei Monaten bis Ende Juni fiel ein Verlust von 4,7 Milliarden Dollar an, wie der Konzern im August mitgeteilt hatte. Die Erlöse brachen im Jahresvergleich um 42 Prozent auf 11,8 Milliarden Dollar ein.

Das Geschäft mit Vergnügungsparks, Ferienresorts und Kreuzfahrten litt besonders heftig. Der Umsatz fiel hier um 85 Prozent, der Betriebsverlust betrug knapp zwei Milliarden Dollar nach einem Gewinn von 1,7 Milliarden im Vorjahr. Insgesamt entstanden in der Sparte wegen der Pandemie Sonderbelastungen von 3,5 Milliarden Dollar.

Das macht die Aktie von Walt Disney

Trotz noch geschlossener Themenparks hat die Disney-Aktie -0,39% einen Großteil ihrer Corona-Verluste wieder aufgeholt. Die Korrektur der vergangenen Woche brachte jedoch den Aufwärtstrend in Gefahr und ließ sogar die 90- und die 200-Tage-Linie kurzzeitig fallen. Mit den Kursgewinnen am Montag scheint diese Sorge zumindest gebannt.

Mit Material von dpaAFX.
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